• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Sport Fußball

FDP-P: Hoffmann nach Entlassung beim HSV tief enttäuscht

17.03.2011

HAMBURG Selbst äußern wollte sich Bernd Hoffmann nach seiner Entlassung als Vorstandsvorsitzender des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV nicht. Tief enttäuscht ließ er auf Nachfrage lediglich mitteilen: „Ich bin sicher, wir hätten noch viel bewegen können. Ich bedaure sehr, dass aufgrund der Entwicklung der vergangenen Wochen eine Fortsetzung der erfolgreichen Entwicklung nicht möglich ist.“

Nach der Demission von Trainer Armin Veh am Sonntag traf der Aufsichtsrat am Mittwochvormittag die nächsten Personalentscheidungen: Carl-Edgar Jarchow führt den Verein kommissarisch bis ein Nachfolger für Hoffmann, dessen Vertrag ohnehin zum 31. Dezember ausgelaufen wäre, gefunden ist. Der 55-jährige FDP-Politiker und Bürgerschaftsabgeordnete Jarchow war von 2001 bis 2004 Aufsichtsratsmitglied.

Die Aufgaben von Marketing-Vorstand Katja Kraus (40) übernimmt ab sofort Joachim Hilke (43), Ex-Geschäftsführer des Sportrechtevermarkters Sportfive.

In Hoffmann verlässt eine umstrittene Führungspersönlichkeit den HSV. Er hat sich viele Verdienste um den Club erworben – vor allem im wirtschaftlichen Bereich. Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2003 steigerte Hoffmann die Bilanz von 66 Millionen auf 146 Millionen Euro.

Unter seiner Ägide stieg die Mitgliederzahl von 17.000 auf fast 70.000. Zudem erfüllte er seine eigene Vorgabe, den HSV zurück an die europäische Spitze zu bringen. Aufgrund der regelmäßigen Teilnahmen am Europapokal verbesserten sich die Hamburger in der Uefa-Rangliste vom 83. auf den 18. Platz.

Dennoch geriet Hoffmann zunehmend in die Kritik. Der lang ersehnte Titel – zuletzt gewann der HSV 1987 den DFB-Pokal – blieb aus. Der Kaufmann schaffte es nicht, in Personalfragen für Kontinuität zu Sorgen. Allein neun Trainer wechselte Hoffmann aus. Nach der Entlassung von Sportchef Dietmar Beiersdorfer im Juni 2009 lastet ihm das Image eines Alleinherrschers an, der keine starke Kraft neben sich duldet. Damit brachte er vor allem die Fans gegen sich auf.

Olaf Ulbrich Kanalmanagement (Ltg.) / Redakteur
Rufen Sie mich an:
04451 9988 2501
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.