Hamburg - Lewis Holtby hat als einer der ersten Profis des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV seine Bereitschaft signalisiert, auch in der 2. Liga für den Club spielen zu wollen. „Ich bekenne mich ganz klar zum Verein. Und werde dann die Verantwortung übernehmen und für den HSV in der 2. Liga spielen“, sagte der Mittelfeldakteur des Tabellenletzten der „Bild“-Zeitung. Noch geht der 24-Jährige aber davon aus, dass sich der Liga-Dino retten wird.

Erst vor rund zwei Wochen, nach der 0:2-Heimspielniederlage gegen den VfL Wolfsburg, war ein Video aufgetaucht, wie der vor der Saison von Tottenham Hotspur an die Elbe gewechselte Mittelfeldspieler nach der Partie mit aufgebrachten HSV-Anhängern diskutiert. „Ich bleibe hier! Ich will nicht mit dem Verein absteigen! Ich bin nur ein Mensch! Ich habe auch mal top gespielt“, hatte Holtby den Fans emotional entgegen gerufen und bekam danach für seine ehrlichen Worte viel Anerkennung.

Derweil erwartet der neue HSV-Trainer Bruno Labbadia bei seiner Heimpremiere an diesem Sonnabend gegen den FC Augsburg (15.30 Uhr) mehr Torgefahr. Der Coach setzt erneut auf die Offensiv-Reihe mit Pierre-Michel Lasogga, Ivica Olic und Zoltan Stieber.

Der HSV hat mit 16 geschossenen Toren die mit Abstand schwächste Offensive der Liga und ist zudem seit 586 Minuten ohne Treffer.