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NWZonline.de Sport Fußball

Hooligans greifen VfB-Fans an

13.01.2014

Oldenburg /Cloppenburg Beim Fußball-Hallenturnier des BV Cloppenburg, das Rapid Wiens U-23 vor der TSG Neustrelitz, dem VfB Oldenburg und dem BV Cloppenburg gewann, ist es am Freitagabend zu Ausschreitungen gekommen (die NWZ  berichtete). Zwar hält die Polizei an ihrer Darstellung fest, dass Fans Werder Bremens und des VfB Oldenburg die körperliche Auseinandersetzung gesucht haben, weitergehende Recherchen stellen die Situation allerdings anders da. So ist inzwischen sicher, dass die zentrale Auseinandersetzung nur von einer Seite ausging. Ein paar Hooligans des SVW – es waren auch friedliche Werder-Fans vor Ort – hatten die Anhänger des VfB Oldenburg angegriffen.

Eine Stellungnahme des Vereins, wonach sich die Oldenburger in der unübersichtlichen Situation nur gewehrt und schützend vor Frauen und Kinder gestellt haben, ist von verschiedenen Seiten bestätigt worden. Turnierorganisator Mario Neumann gab zwar zu Bedenken, dass es vor der Situation schon zu Ausschreitungen gekommen war und sich wohl nicht mehr ermitteln lässt, was vor der Halle und auf den Toiletten passiert ist. Aber dass die zentrale Attacke von Bremer Hooligans ausging, bestätigte er genauso wie Augenzeugen, die sich in unmittelbarer Nähe des VfB-Fanblocks befanden.

Zudem lobte er den Sicherheitsdienst des VfB Oldenburg: „Da wurde besonnen reagiert. Man hat gemerkt, dass der VfB Oldenburg großes Interesse an einem friedlichen Turnier hatte. Im Verbund mit Polizei und unserem Sicherheitsdienst konnten wir die Lage schnell unter Kontrolle bringen und noch ein tolles Turnier erleben.“

In seiner Stellungnahme weist der VfB auch noch einmal daraufhin, dass sich der Verein von jeglicher Gewalt distanziere. Schon am Freitag hatte VfB-Fanbeauftragter Raimund Kropp das Verhalten der VfB-Anhänger als tadellos bezeichnet (die NWZ  berichtete). Der VfB kritisiert in seiner Stellungnahme aber auch: „Zu keiner Zeit war ein erhöhtes Sicherheitspersonal zugegen.“ Weiter bedaure der Verein, dass es unter seinen Fans drei Verletzte gab. Er werde sich weiter dafür einsetzen, derartige Vorkommnisse in Zukunft zu verhindern.