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Aktualisiert vor 7 Minuten.

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NWZonline.de Sport Fußball

HSV bringt sich wieder in Not

24.04.2017

Hamburg Am Tag nach der Blamage bat Markus Gisdol seine Spieler zur Aufarbeitung. 90 Minuten lang bekamen Aaron Hunt und Co. aufgezeigt, warum der Hamburger SV wieder mittendrin im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga steckt. Laut sei er nicht geworden, berichtete Gisdol am Sonntag über seine Kabinenansprache: „Es war normal und sachlich, wie es sich gehört.“

Doch Gisdol gab sich keinen Illusionen hin. „Es geht bis zum letzten Spieltag, da bin ich ganz sicher“, hatte er schon am Tag zuvor erklärt. Die Hoffnung, diesmal nicht bis zum Schluss um den Liga-Verbleib bangen zu müssen, war bei den Relegations-Experten nach der 1:2-Heimblamage gegen Schlusslicht Darmstadt 98 dahin. „Das Zittern war nie weg“, erklärte Gisdol, der in den kommenden Tagen „keine besonderen Maßnahmen“ plant: „Wir haben keine Zeit, lange hinterher zu trauern.“

Nach dem unerwarteten Rückschlag gegen die praktisch abgestiegenen Darmstädter hatte es erstmals seit Wochen wieder Pfiffe von den Rängen gehagelt. Es herrscht rechtzeitig vor dem Saison-Finale mal wieder Land unter an der Elbe. Dass Gisdol seiner Elf attestierte, gegen die zuvor auswärts noch punktlosen Südhessen „vom Kopf her wie gelähmt“ agiert zu haben, macht die Situation noch alarmierender. Denn wenn der Abstiegskampf eines ist, dann eine Sache des Kopfes.

Warum die Hamburger nach neun Heimspielen ohne Niederlage derart mut-, ideen- und energielos gegen die Mannschaft von Trainer Torsten Frings auftraten, konnten sie nicht erklären. Auch nicht, warum sie der Darmstädter Doppelschlag durch Aytac Sulu (51. Minute) und Felix Platte (53.) so aus dem Konzept riss, dass sie bis auf das Eigentor durch Fabian Holland in der Nachspielzeit das 98-Gehäuse kaum in Bedrängnis brachten. Eines betonten die HSV-Profis unisono: Man habe den Gegner nicht unterschätzt. „Schließlich ist unsere Situation dafür viel zu prekär“, wie Hunt erläuterte.

Im Kampf um den Klassenerhalt bangt der HSV um Torwart Christian Mathenia. Der Schlussmann verletzte sich beim zweiten Gegentreffer am Knie. Eine Spezialuntersuchung an diesem Montag soll Klarheit über die Schwere der Verletzung bringen. Nach dem Ausfall von Stammkeeper René Adler (Rippenbruch) droht dem Tabellen-15. vor dem Spiel am kommenden Sonntag beim FC Augsburg der Ausfall eines weiteren Keepers. „Dann macht es eben der Tom Mickel“, sagte Gisdol und brachte den Einsatz des Torwarts der Regionalliga-Mannschaft ins Spiel.

Neben all den sportlichen Problemen sorgten einige Ultras mit dem Zünden von Pyrotechnik kurz nach Anpfiff für zusätzlichen Unmut bei den Club-Verantwortlichen. „Es ist mir angesichts der Vorkommnisse der letzten Zeit völlig unverständlich, wie unsensibel von Teilen der Fans vorgegangen wird. Wer einen Böller wirft, will dem HSV bewusst schaden“, schimpfte Vorstandschef Heribert Bruchhagen.

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