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NWZonline.de Sport Fußball

FUßBALL: HSV bucht Platz für Frank Rost

04.01.2007

HAMBURG HAMBURG/DPA/SID - Fußball-Bundesligist Hamburger SV kann einen zusätzlichen Platz im Flieger nach Dubai reservieren. Der abstiegsbedrohte Traditionsverein wird an diesem Donnerstag bei der Reise ins zehntägige Trainingslager aller Wahrscheinlichkeit nach Torhüter Frank Rost mit an Bord nehmen. Bereits am Mittwoch war der wechselwillige Tormann des Ligakonkurrenten Schalke 04 an die Elbe gekommen, um die obligatorischen medizinischen Checks über sich ergehen zu lassen. In Hamburg soll der 33-Jährige einen Vertrag bis Juni 2009 erhalten und noch vor dem

Abflug vorgestellt werden.

HSV-Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer hatte am Mittwoch das Angebot für Rost nachgebessert und wird mehr als eine Million Euro Ablöse zahlen müssen. Inbegriffen ist eine Prämie, die der Traditionsclub an den Bundesliga-Zweiten überweisen muss, falls der Klassenverbleib geschafft wird.

Rost, der seit 2002 in Gelsenkirchen spielte, stand noch bis zum 30. Juni 2009 bei den „Königsblauen“ unter Vertrag. Trainer Mirko Slomka hatte in der Hinrunde aber dem 20-jährigen Manuel Neuer das Vertrauen geschenkt und den viermaligen Nationalspieler Rost auf die Bank gesetzt.

Vor seinem Wechsel nach Schalke hatte Rost zehn Jahre lang bei Werder Bremen gespielt. Als Ersatztorwart war er so 1993 deutscher Meister und ein Jahr später DFB-Pokalsieger geworden. Werders Pokaltriumph 1999 erlebte Rost als Nummer eins und wurde im Elfmeterschießen des Finales gegen Bayern München zum Helden.

Bei Schalke soll nun vorerst U-19-Nationaltorwart Ralf Fährmann als neue Nummer zwei aus der A-Jugend zu den Profis stoßen. „Wir gehen die Sache ganz entspannt an und haben schließlich bis Ende Januar Zeit, einen geeigneten Mann zu finden“, meinte Manager Andreas Müller.

Komplizierter stellt sich die Situation in Hamburg dar: Rost wäre die neue Nummer eins, die Schlussmänner Sascha Kirschstein und Stefan Wächter würden in der Rangfolge entsprechend nach hinten rücken. Gerade bei Kirschstein birgt das Sprengstoff. Der als impulsiv geltende Torhüter hat neben der drohenden sportlichen Degradierung derzeit auch privaten Ärger. Nachdem es in Braunschweig mit einem Bekannten zu Handgreiflichkeiten gekommen war, laufen gegen ihn Ermittlungen wegen Körperverletzung. Beiersdorfer nahm sich Kirschstein am Mittwoch deshalb zur Brust und klärte ihn über das korrekte Auftreten eines Profis in der Öffentlichkeit auf.

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