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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: HSV erschreckt Fans und Trainer

14.04.2014

Hannover Über seine Gefühle wollte Mirko Slomka nicht weiter reden. „Was soll ich noch sagen? Ich bin enttäuscht, das reicht doch“, sagte der Trainer des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV nach seiner misslungenen Rückkehr nach Hannover.

Slomkas schlechte Laune war verständlich. Sein neuer Club HSV hatte bei seinem alten, Hannover 96, mit 1:2 verloren und dabei auch noch so schlecht gespielt wie zuletzt unter Vorgänger Bert van Marwijk. Die Leistungen vom Sonnabend zugrunde gelegt, wird es für Slomka in der kommenden Saison keine Rückkehr nach Hannover geben. Denn dann spielt der HSV in der 2. Liga.

Direkt nach dem Schlusspfiff hatte Slomka den Innenraum verlassen. Für einen Handschlag hatte der langjährige 96-Coach zunächst keine Zeit und eilte in die Katakomben, während seine ehemaligen Spieler ihren Sieg ausgelassen feierten. „Sie sind weit weg – und wir sind im Keller“, sagte der Trainer später.

Sein Nachfolger Tayfun Korkut hatte Slomka ausgetrickst, die 96-Taktik umgestellt und Kapitän Lars Stindl erstmals als hängende Spitze eingesetzt. Der Kniff funktionierte. 96 war zudem die aggressivere Mannschaft, weshalb Slomka seinem Team „eine unterirdische Zweikampfbilanz“ attestierte.

Hannover steckte auch den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Hakan Calhanoglu (48. Minute) weg. Die Tore des überragenden Stindl (9.) und des quirligen Didier Ya Konan (86.) spiegeln die Überlegenheit der Gastgeber nur unzureichend wider. Allein der starke Torwart René Adler verhinderte Schlimmeres.

Im Abstiegskampf sind die Hamburger weiterhin in höchster Gefahr, weil Konkurrenten wie Hannover sich inzwischen abgesetzt haben. Der HSV hat zudem ein schweres Restprogramm mit vier Gegnern aus der oberen Tabellenhälfte. Außerdem droht Torjäger Pierre-Michel Lasogga wegen eines Muskelfaserrisses länger auszufallen. Die angeschlagenen Heiko Westermann (Oberschenkel) und Adler (Knie) können am Sonnabend (18.30 Uhr) im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg aber mitwirken. Bei Rafael van der Vaart (Oberschenkel) ist dies fraglich.

Für den zwischenzeitlich stark in der Kritik stehenden Korkut kam der Sieg zur rechten Zeit. „Ich bin von ihm als Kommunikator, Taktiker und Motivator beeindruckt“, sagte 96-Clubchef Martin Kind über den Trainer. „Es war eine schwierige Woche für die Mannschaft und den gesamten Verein“, gab Korkut zu: „Aber wir haben die Situation angenommen.“

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