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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: In Frankfurt weht anderer Wind

14.08.2014

Frankfurt /Oldenburg „Der Wind hier in Frankfurt ist nicht ganz so kalt wie in Bremen, aber die Stadtmusikanten, die fehlen mir schon“, scherzt Wolfgang Rolff angesprochen darauf, wie sich sein neuer Arbeitsplatz von seinem alten unterscheidet. Neun Jahre war der 54-Jährige bei Werder Bremen Co-Trainer an der Seite von Thomas Schaaf und erlebte dabei erfolgreiche Zeiten. DFB-Pokal-Sieger, diverse Champions League-Teilnahmen – eine eindrucksvolle Bilanz.

Nachdem die Ära Rolff/Schaaf im Sommer 2013 in Bremen zu Ende ging, ist das Duo seit dem 1. Juli wieder in der höchsten deutschen Fußball-Spielklasse – nun für Eintracht Frankfurt – vertreten. Die Rahmenbedingungen haben sich nicht groß verändert. „Platz neun ist für uns realistisch“, sagt Rolff und schiebt hinterher, dass vielleicht ein etwas höherer Platz in der Tabelle möglich ist, wenn einige Konkurrenten patzen. Die Bremer sieht Rolff in ähnlichen Tabellenregionen: „Ich glaube, dass Werder um Platz zehn bis zwölf spielen wird.“

Andere Umgebung, ähnliche Zielsetzung: Nach dem Abgang diverser Leistungsträger befinden sich die Frankfurter im Umbruch. Mit dem Trainer-Team bestehend aus Schaaf und Rolff sowie Matthias Hönerbach und Torwart-Trainer Michael Kraft leiten nun vier Ex-Bremer die Geschicke bei den Hessen. Ersatztorwart Felix Wiedwald sowie die Zugänge Aleksandar Ignjovski und Nelson Valdez komplettieren den großen Block ehemaliger Bremer.

Rolff blickt realistisch auf die Chancen in der kommenden Saison: „Wir haben uns ein gutes Gerüst zusammengebaut, aber es braucht seine Zeit. In einem Großteil der Vorbereitung hatten wir nur die Hälfte unserer Offensivspieler dabei.“ Vor allem auf die Zugänge hält der gebürtige Lamstedter (Kreis Cuxhaven) große Stücke: „Sie haben großes Potenzial.“

Generell sieht Rolff die Mannschaft „auf einem guten Weg, um anzugreifen“ und lässt durchblicken, dass Frankfurt sich auf lange Sicht nicht mit dem Mittelfeld der Liga begnügen will. Erstmals ernst wird es an diesem Sonnabend. Im DFB-Pokal treffen die Hessen auf den Viertligisten Viktoria 1899 Berlin.

In seiner Bremer Zeit scheiterten Schaaf und Rolff zuletzt zweimal in Folge in der ersten Runde. Dass sein Team den Außenseiter unterschätzt, glaubt Rolff nicht: „ Es ist entscheidend, wie wir das Spiel angehen und wenn wir dies richtig tun, werden wir unserer Favoritenrolle gerecht.“ Sollten die Frankfurter früh scheitern, könnte Rolff und Co. ganz schnell ein anderer Wind entgegenwehen – schließlich gelten die Medien in der Bankenmetropole am Main als wenig zimperlich. Gut möglich, dass sich Rolff dann die frische Brise aus Bremen zurückwünscht.

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