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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: In Sachen Spaß kommt Kleff sogar an Maier vorbei

15.11.2016

Mönchengladbach Der Witz ist so schlecht, dass er schon wieder gut ist. „Sepp Maier hat seinen Hund verkauft.“ – „Warum das denn?“ – „Er hat ihn gefragt, wer der beste Torhüter der Bundesliga sei. Und der Hund hat ,Kläff, Kläff‘ geantwortet.“

Den Witz erzählt Wolfgang Kleff, der an diesem Mittwoch seinen 70. Geburtstag feiert, auch heute noch gerne. Am Niederrhein, wo er für Borussia Mönchengladbach 321 Bundesliga-Spiele bestritt, war er immer die Nummer eins. Sein Foto als Borussen-Legende hängt als Teil der „Jahrhundert-Elf“ in den Fluren des Stadions. In der Nationalmannschaft, und das ist seine Tragik, kam er aber an Bayern-Schlussmann Maier nicht vorbei. Kleff wurde zwar 1972 Europameister und 1974 Weltmeister, aber eben nie als Nummer eins. Er kam auf nur sechs Länderspiele.

„Sepp hatte enorm lange Arme, wie ein Orang-Utan“, sagt Kleff, der trotz eines Schlaganfalls im Jahr 2010 seinen Humor nicht verloren hat. Im Interview mit der „Westdeutschen Zeitung“ verrät er: „Ich kann froh sein, dass ich noch unter uns weile. In meiner Brust steckt ja seit einigen Jahren ein Mini-Defibrillator.“ Sein Puls darf 110 Schläge nicht überschreiten, eine große Party steigt daher nicht. Die Feriencamps mit Kindern und seine Fußballschule muste er aufgeben.

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Erlebt hat Kleff ohnehin genug für mehrere Fußballer-Leben. Fünf deutsche Meisterschaften, den Pfostenbruch gegen Werder Bremen. 56 Europapokalspiele, darunter die Uefa-Cup-Siege 1975 und 1979, den Büchsenwurf beim 7:1 gegen Inter Mailand.

Kleff, der noch mit 61 im Tor des Landesligisten FC Rheinbach stand, bestritt sein letztes Match für Mönchengladbach am 29. Mai 1982 beim 6:1 gegen Darmstadt. Dann musste er gehen (zur Düsseldorfer Fortuna, nachdem er zwischenzeitlich auch schon ein Jahr bei Hertha BSC gespielt hatte). Manager Helmut Grashoff musste 750 000 D-Mark (383 000 Euro) an Spielergehältern einsparen, allein Kleff verdiente 250 000 D-Mark (128 000 Euro).

Kleff war und ist für jeden Spaß zu haben. Er trat sogar in Filmen des Blödel-Meisters Otto Waalkes auf, weil die beiden sich so ähnelten.

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