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Von hauke richters
Frage:
Einige Zuschauer werden darauf lauern, dass Ihnen wie einst Carmen Thomas in „Schalke 05“ ein falscher Vereinsname herausrutscht. Ist Ihnen bange davor, aus Versehen „Eintracht Dortmund“ oder „VfB Bochum“ zu sagen?
müller-hohenstein:
Wenn die einzige Qualifikation für die Moderation des „Aktuellen Sportstudios“ im ZDF die richtige Aussprache von Vereinsnamen ist, bin ich für den Job die falsche. Ich denke, da wird ein bisschen mehr verlangt. Zu der Frage: Es belastet mich nicht. Außerdem haben sich auch schon viele Männer Versprecher bei Vereinsnamen geleistet.
Frage:
Wie wollen Sie die Sendung persönlich prägen?
müller-hohenstein:
Ich denke, zunächst bin ich einfach mal etwas anderes und bringe eine andere Farbe hinein. Ich entscheide aber nicht allein über das Format der Sendung.
Frage:
Sie sind Radiomoderatorin bei Antenne Bayern. Wie haben Sie den Job beim ZDF bekommen?
Müller-hohenstein:
Nach meiner Bewerbung bin ich zu einem Gespräch bei Thomas Fuhrmann eingeladen worden, dem Redaktionsleiter des „Sportstudios“. Der nächste Schritt war ein Casting, und danach haben wir eine verkürzte Sendung mit mir als Moderatorin dargestellt. Schließlich habe ich mich dann noch mit dem ZDF-Sportchef, dem Chefredakteur und dem Intendanten unterhalten.
Frage:
Zurzeit wird über die Bundesliga-Fernsehrechte ab der Saison 2006/07 verhandelt. Glauben Sie, dass es im „Aktuellen Sportstudio“ langfristig noch Bundesliga-Fußball geben wird?
müller-hohenstein:
Ich hoffe sehr! Im Moment wird den Leuten soviel weggenommen, da sollte man Ihnen zumindest den Fußball im frei empfangbaren Fernsehen lassen. Ich habe aber leider auch nicht das nötige Kleingeld, um die Rechte für das ZDF zu kaufen.
Frage:
2006 steht die Fußball-WM in Deutschland an. In welcher Rolle werden Sie dann für das ZDF aktiv sein?
müller-hohenstein:
Das kann ich noch nicht sagen. Derzeit konzentriere ich mich auf den 28. Januar, wenn ich das „Sportstudio“ erstmals moderiere. Alles weitere wird man sehen.
Frage:
Bei der ARD gibt es in Monica Lierhaus eine prominente Sportmoderatorin. Ist sie ein Vorbild für Sie?
müller-Hohenstein:
Ich will niemanden kopieren. Vor Frau Lierhaus habe ich aber großen Respekt, über ihre Fähigkeiten gibt es keine Diskussionen.
Frage:
Wen wünschen Sie sich einmal als Gast?
Müller-hohenstein:
Ich versuche gerade, meinen Wunschgast in meine erste Sendung einzuladen. Wer das ist, verrate ich aber nicht.