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Aktualisiert vor 17 Minuten.

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NWZonline.de Sport Fußball

„Die Spieler können die Tabelle lesen“

01.02.2018
Frage: Herr Ehlers, der Start des VfB nach der Winterpause ging mit der 0:1-Niederlage gegen den Lüneburger SK daneben. Dabei zeigte die Mannschaft keine überzeugende Leistung, kein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage und keine mannschaftliche Geschlossenheit. Welche Erklärung haben Sie für den schwachen Auftritt?
Stephan Ehlers: Wir hatten uns sehr viel mehr vorgenommen. Keine Frage. Das Gegentor in der 3. Minute hat dem Gegner natürlich in die Karten gespielt. Gegen einen sehr kompakten und tiefstehenden Gegner dann Chancen herauszuspielen, war eine enorm schwere Aufgabe. Zumal der Gegner auch immer wieder auf Konter gelauert hat und wir somit nicht alles nach vorne werfen konnten. Wir haben leider kein Tempo in unsere Aktionen bekommen und hatten insgesamt im Positionsspiel zu wenig Bewegung. Es wird dann mit zunehmender Dauer immer schwerer und das Selbstvertrauen holt man sich nun mal über gelungene Situationen und erfolgreiche Abschlüsse.

Neuer Spieler

Kurz vor dem Ende der Transferperiode hat der VfB Oldenburg noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Wie der Regionalliga-14. am späten Mittwochabend auf seiner Homepage mitteilte, wechselt Patrick Papachristodoulou zum VfB. Der 20-jährige Außenverteidiger, der beim JFV Nordwest ausgebildet wurde, kommt vom Liga-Konkurrenten BSV Rehden. Verlassen haben den VfB Lavdrim Ebipi (FK Kukësi/Albanien), Tshomba Oliveira (Anker Wismar/Oberliga Nordost), Besir Rogaqi (BV Essen/Landesliga) sowie Björn Hakansson (Bremer SV).

Frage: War es im Nachhinein falsch, das Heimrecht zu tauschen?
Ehlers: Wir haben seit mehr als drei Monaten kein Pflichtspiel bestritten. Wir alle haben gesagt, dass wir nach Möglichkeit unbedingt spielen wollen und jeder, der Mannschaftssport betreibt, wird das verstehen können.
Frage: Daniel Franziskus bemängelte den tiefen Boden im Marschwegstadion. Bei den Freistößen habe er kaum Halt im aufgeweichten Rasen gehabt. In anderen Stadien der Liga wurden die Spiele abgesagt.
Ehlers: Für einen technisch beschlagenen Spieler wie Daniel ist es auf tiefem Boden natürlich doppelt schwer, seine spielerischen Vorteile auf den Platz zu bringen. Trotz des Bodens hatte er aber noch zwei sehr gefährliche Standardsituationen, die der gegnerische Keeper so gerade eben entschärfen konnte. Wie gesagt: Wir wollten spielen, und es fehlt mir so langsam auch die Fantasie, wann wir sonst die ganzen Spiele nachholen wollen. Wir haben im Marschwegstadion nun mal leider keine Drainage, sodass nichts wegsickert, und vor allem kein Flutlicht, sodass wir Heimspiele unter der Woche erst nach der Zeitumstellung spielen können.
Frage: Die Leistungsträger Muhittin Bastürk und Ahmet Saglam waren nach langer Verletzungspause wieder dabei, konnten der Mannschaft aber keine Stabilität verschaffen. Bastürks Fauxpax sorgte sogar für das 0:1. Wie ist die Verunsicherung der Mannschaft zu erklären?
Ehlers: Durch den bisherigen Saisonverlauf ist es verständlich, dass das Team nicht mit breiter Brust auftritt. Wenn dann der Gegner so früh in Führung geht, dann versucht natürlich jeder Spieler zunächst mal, weitere Fehler zu vermeiden, und das spürt man dann auch in den Aktionen. Muhittin weiß um seinen Fehler, der aber nun mal im Fußball passieren kann. Er wird bald wieder in seinem Rhythmus sein. Das war ja sein erstes Punktspiel in dieser Saison. Ahmet ist auf einem sehr guten Weg, ihm fehlen noch die letzte Prozent für 90 Minuten. Wenn er wieder von Beginn an auflaufen kann, wird er dem Team helfen.
Frage: Ein Lichtblick war der Auftritt von Zugang Hugo Magouhi. Ihm war aber die fehlende Bindung zu den Mitspielern anzumerken. Hätten weitere Verpflichtungen ihrer Mannschaft helfen können?
Ehlers: Wir hatten einen 30-Mann-Kader. Da ist der Spielraum sehr gering. Wir sind sehr froh, dass die handelnden Personen im Verein den Transfer von Hugo möglich gemacht haben. Wir konnten uns jetzt kurzfristig von drei Spielern, die wenig Perspektive beim VfB haben, trennen. Nachverpflichtungen sind kein Wunschkonzert und unterliegen natürlich der wirtschaftlichen Machbarkeit. Es hätte sicherlich noch den ein oder anderen Spieler gegeben, die aber mitunter das Gehaltsgefüge gesprengt hätten. Wir haben uns für die Zukunft auf die Fahne geschrieben nur das Geld auszugeben, dass wir auch haben und daran haben wir uns zu halten.
Frage: Der VfB steckt voll im Abstiegskampf. Es sind nur drei Punkte zum Tabellenletzten. Ist den Spielern diese Tatsache bewusst, dass ein Abstieg in die Oberliga droht?
Ehlers: Das sollte mittlerweile jedem Spieler ganz klar sein. Jeder, der sich gewissenhaft mit den Spielen auseinandersetzt, und das sind meiner Meinung nach alle Spieler im Team, wird die Tabelle lesen können – und Tabellen lügen nicht.
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