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NWZonline.de Sport Fußball

SSV zeigt desolate erste Hälfte

07.10.2019

Jeddeloh Jouke Faber stand betroffen im Mittelkreis der 53acht-Arena. Der Trainer der Regionalliga-Fußballer des SSV Jeddeloh haderte am Samstagnachmittag auch lange nach dem Abpfiff noch mit der 1:4 (0:3)-Heimniederlage seiner Mannschaft gegen den BSV Rehden.

„Über die erste Halbzeit brauchen wir gar nicht reden. Die Jungs müssen sich für die Leistung in den ersten 45 Minuten schämen. Da kommen 500 zahlende Zuschauer und wir liefern so eine Leistung ab“, beschrieb der Niederländer die erste Halbzeit, in der sein Team durchaus auch hätte noch höher als mit 0:3 zurückliegen können.

Schon früh in der ersten Halbzeit zeichnete sich ab, dass es nicht der Nachmittag des SSV Jeddeloh werden würde. Die Gastgeber waren in vielen Aktionen zu weit weg von ihren Gegenspielern. Dadurch bekamen die Gäste viele Räume – die sie auch zu nutzen wussten. Beim 0:1 half der SSV in Person von Peer-Bent Wegener zudem gehörig mit. Die zu kurze Kopfballabwehr des Innenverteidigers erlief Rehdens Bocar Djumo und traf zum 0:1 (7.).

Weiterhin waren die Gäste tonangebend und bekamen ihre Chancen. Nach einer Ecke köpfte Addy Waku Menga am kurzen Pfosten das 0:2 (30.). Jakob Lewald erzielte mit einem Fernschuss vor der Pause noch das 0:3 (43.).

Und dabei hatten die Jeddeloher sogar noch Glück, dass der Rückstand nicht höher ausfiel. Gleich in drei Situationen parierte Torhüter Pelle Boevink ganz stark im Duell eins gegen eins. Das einzige Jeddeloher Lebenszeichen in der Offensive war ein Kopfball von Keven Oltmer, den er in der 44. Minute freistehend neben das Tor setzte.

„Wir waren immer einen Schritt hinten dran und zu spät an den Gegenspielern. Das lag ganz klar an der Einstellung. Schließlich haben wir in der Vorwoche in Flensburg ein tolles Spiel gezeigt und auch unter der Woche ordentlich trainiert“, sagte Faber. Größter Aufreger für den SSV-Trainer war die 25. Minute, als Kevin Samide bei einem Kopfballversuch gestoßen wurde. „Bekommen wir da einen Elfmeter und gleichen aus, läuft das Spiel vielleicht anders. Eine Entschuldigung für unsere schwache Leistung ist das aber nicht“, sagte der Jeddeloher Coach

In der zweiten Halbzeit setzte Faber auf eine geballte Offensive und wechselte Moritz Seiffert und Mario Fredehorst ein. Und das zeigte sich auch auf dem Platz. In der 51. Minute hatten Tim van de Schepop und Oltmer die erste gute Doppelchance und waren nun besser im Spiel – auch weil Rehden das Tempo deutlich aus dem Spiel genommen hatte.

Doch die Bemühungen der Ammerländer blieben ohne Lohn. Spätestens als Kamer Krasniqi einen Freistoß aus 25 Metern zum 0:4 in den Winkel setzte (70.), war die Partie endgültig entschieden. Zwar gelang Oltmer per Foulelfmeter in der 73. Minute noch der Ehrentreffer. Die Hypothek des Drei-Tore-Rückstands war aber zu groß.

SSV: Boevink – Minns, van Mullem, Wegener (46. Fredehorst), Tönnies – Ziga (46. Seiffert), Tönnies, Schaffer, Samide, Goguadze (73. Töpken), van de Schepop

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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