• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport Fußball

Stürmer blüht auf ungeliebter Position auf

12.04.2019

Jeddeloh Derzeit läuft’s für Julian Bennert. Erst sind dem Angreifer des Fußball-Regionalligisten SSV Jeddeloh zwei Tore beim 4:1 gegen Holstein Kiel II gelungen, dann glückte ihm der Siegtreffer beim Tabellenführer VfL Wolfsburg II (3:2). „Die Siege waren enorm wichtig im Abstiegskampf. Für mich persönlich ist es überragend, dass ich selber treffe“, sagt der 27-Jährige vor dem Heimspiel an diesem Samstag (16 Uhr, 53acht-Arena) gegen Eintracht Norderstedt.

Dabei stellte ihn sein Trainer Alo Weusthof in den beiden Spielen auf einer Position auf, die der Ex-Spieler von Kickers Emden und des VfB Oldenburg eigentlich gar nicht so richtig mag: auf der rechten Außenbahn. „Ich fühle mich im Zentrum wohler, am liebsten spiele ich auf der Zehner-Position oder als Stürmer“, berichtet Bennert.

Doch mit dem Toreschießen hapert es in dieser Saison auf seinen Lieblingspositionen. In 16 Partien als Stürmer traf Bennert lediglich zweimal, in zwei Spielen als zentraler offensiver Mittelfeldmann gar nicht. Auf der ungeliebten Außenbahn klappt’s deutlich besser. So erzielte Bennert in drei Spielen als Rechtsaußen drei Treffer. Im einzigen Spiel als linker Außenbahnspieler (3:2 gegen ULM Wolfsburg) traf der in Norden (Ostfriesland) geborene Angreifer gar doppelt. „Die Statistik ist schon etwas kurios“, sagt Bennert und wagt einen Erklärungsversuch: „Vielleicht liegt es daran, dass ich im Zentrum zu viel mit dem Rücken zum Tor stehe. Über die Außen komme ich zu mehr Eins-gegen-Eins-Situationen und zu mehr Torabschlüssen.“

Dank Bennerts jüngsten Toren erhöhten sich beim SSV die Chancen auf den Klassenerhalt erheblich. Die Ammerländer haben nun sieben Punkte Abstand auf den Relegationsrang. „Wenn es blöd läuft, könnte es jedoch auch vier direkte Absteiger geben“, warnt Bennert vor Leichtsinn. Norderstedt ist ein direkter Rivale. Die Gäste stellten Anfang der Woche Trainer Dirk Heine frei, werden nun vom bisherigen A-Jugend-Coach Jens Martens trainiert.

Unabhängig vom Saisonausgang wird Bennert auch in der neuen Saison das Trikot des SSV Jeddeloh überstreifen. „Ein Wechsel im Sommer stand nie zur Debatte. Mein Vertrag läuft noch eine Saison“, sagt Bennert, der mit Freundin Lisa und Sohn Emil (anderthalb Jahre) in Oldenburg wohnt und dort bei der Kreishandwerkerschaft arbeitet. „Beim SSV fühle ich mich pudelwohl. Ich habe viele Freunde hier und es ist sehr familiär – ähnlich wie ich es bei Kickers Emden erlebt hatte“, sagt er. Seinem ostfriesischen Jugendverein macht der 27-Jährige wenig Hoffnung auf eine Rückkehr. „Ich möchte bis zum Karriereende in Jeddeloh bleiben“, sagt er und fügt an: „Falls ich doch noch mal wechseln sollte, dann nach Emden.“

Trotz seiner starken Form wird Bennert seinen ebenfalls in Ostfriesland (Aurich) geborenen Kumpel Daniel Franziskus vom VfB Lübeck in Sachen Toren in dieser Saison nicht mehr einholen. Der Jeddeloher steht nun bei sechs Treffern, Franziskus bei 14. „Aber vielleicht kann ich mir die Vereinstorjägerkanone noch sichern“, sagt Bennert. Um seine Kollegen Kasra Ghawilu und Florian Stütz (beide sieben Tore) zu überholen, muss er noch mindestens zweimal treffen – möglich, wenn er seine Torquote auf den Außen beibehält. „Da wird mich der Trainer sicher wieder aufstellen“, sagt Bennert und lacht.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.