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NWZonline.de Sport Fußball

Instinktfußballer soll Unterschied machen

14.02.2020

Jeddeloh Dass er das Toreschießen nicht verlernt hat, hat Julian Bennert in der Wintervorbereitung eindrucksvoll bewiesen. Der 28-jährige Offensivspieler des SSV Jeddeloh traf bei seinem Kurzeinsatz gegen den WSC Frisia Wilhelmshaven (6:0) und erzielte auch den 1:0-Siegtreffer im Test gegen den VfL Oldenburg. Wenn die Ammerländer Fußballer vom Küstenkanal an diesem Sonntag das erste Regionalliga-Pflichtspiel bei Altona 93 (Anstoß: 14 Uhr) austragen, hofft auch Bennert, endlich seinen Teil zur Mission Klassenerhalt beitragen zu können.

Der Mittelstürmer war bei den kriselnden Jeddelohern in der Hinrunde schmerzlich vermisst worden. Bennert hatte sich Ende Juni im Training einen Knorpelschaden im Knie zugezogen – es folgten eine Operation in München im August, sechs Wochen ambulante Rehamaßnahmen und anschließend das übliche Aufbautraining. „Ich bin einfach froh, dass ich wieder dabei bin“, sagt Bennert. Sein letztes Pflichtspiel absolvierte er am 12. Mai 2019 gegen den Lüneburger SK Hansa, eine Woche zuvor erzielte er beim 3:1-Sieg gegen den TSV Havelse per Doppelpack seine letzten beiden Regionalliga-Tore – dann kam die lange Zwangspause.

Zur Person

Julian Bennert begann seine fußballerische Laufbahn beim FC Norden und der Jugendabteilung von Kickers Emden. Über das Männerteam von Kickers Emden empfahl er sich für den VfB Oldenburg, dem er sich im Jahr 2012 anschloss.

Vom VfB Oldenburg wechselte Bennert nach eineinhalb Spielzeiten zum BV Cloppenburg, ehe er in der Sommerpause 2014 ins Ammerland zum SSV Jeddeloh ging.

Für die Ammerländer bestritt der Mittelstürmer bisher 129 Pflichtspiele im Pokal, in der Ober- und der Regionalliga. Dabei gelangen ihm 62 Treffer.

In der vergangenen Saison stand der 28-Jährige in 28 Pflichtspielen für den SSV Jeddeloh auf dem Feld und erzielte acht Tore. Zuletzt traf er am 4. Mai 2019 beim 3:1-Sieg gegen den TSV Havelse – und das gleich doppelt.

Und mit längeren Verletzungen kennt sich Bennert aus. Schon in der Saison 2017/2018 setzte ihn eine Innenband- und Meniskusverletzung für ein halbes Jahr außer Gefecht. „Natürlich wird man ein wenig nachdenklich, wenn man zweimal in so kurzer Zeit hintereinander ausfällt. Ich bin aber guter Dinge, dass ich dem Team mit meinen Stärken helfen kann“, sagt der Offensivspieler.

Der Rückkehrer hofft, die Jeddeloher direkt wieder zu verstärken: „Das war eine verkorkste Hinrunde. Als Zuschauer ist es natürlich leicht zu sagen, was da nicht läuft. Jetzt steht direkt ein Sechs-Punkte-Spiel in Altona auf dem Programm“, weiß Bennert, der darauf hofft, gleich zum Einsatz zu kommen. „Ich bin wieder fit und brauchte wenig Anlaufzeit, konditionell bin ich gut drauf. Ob es schon für die Startelf reicht, muss der Trainer entscheiden. Dass ich Tore schießen kann, habe ich aber schon bewiesen“, sagt Bennert mit einem Lachen.

Auch Trainer Oliver Reck freut sich, dass der erfahrene Angreifer nach der langen Verletzungspause der Mannschaft wieder zur Verfügung steht. „Julian hat im Training gezeigt, dass er ein anderer Spielertyp ist. Er ist ein Straßen- und Instinktfußballer“, betont Reck und schiebt hinterher: „So einer kann einem Team in Situationen helfen, in denen sonst nicht viel zusammenläuft. Er kann für uns in der Rückrunde noch sehr wichtig werden, darauf hoffe ich.“

Bennert weiß, dass die Aufgabe für ihn und sein Team in den noch ausstehenden 13 Partien nicht einfach wird. Er bleibt dennoch optimistisch –auch wegen des neuen Trainers. „Oliver Reck hat natürlich einen großen Namen. In der Mannschaft ist das aber kein Problem. Er ist menschlich und fachlich vollkommen akzeptiert. Da ist Jeddeloh wirklich ein großer Coup gelungen“, lobt Bennert, der betont, dass aber auch der Spaß im Abstiegskampf nicht verloren gehen darf: „Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich im Training zuletzt so viel Spaß hatte. Da spreche ich für die gesamte Mannschaft.“

Nun bleibt nur zu hoffen, dass den Jeddelohern der Spaß nicht so schnell wieder vergeht. Ein gutes Omen: Nach seiner Verletzung in der Saison 2017/2018 brauchte Bennert ebenfalls keine Anlaufzeit. Bei seinem Pflichtspiel-Comeback erzielte er beim 4:0-Sieg gegen den Lüneburger SK den Treffer zum Endstand. „Beim letzten Comeback hat das super geklappt, warum also nicht auch jetzt am Sonntag in Altona“, hofft Bennert.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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