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NWZonline.de Sport Fußball

Notbremse erregt die Gemüter

17.09.2018

Jeddeloh /Oldenburg Auch wenn der Sieg am Ende deutlich ausfiel, diskutiert wurde am Samstagnachmittag in der Jeddeloher 53acht-Arena noch ausgiebig. Der SSV Jeddeloh hatte den VfL Oldenburg vor 775 Zuschauern zwar 3:0 (1:0) besiegt. Viele der Anwesenden fragten sich auch nach dem Abpfiff noch, was passiert wäre, wenn Schiedsrichter Julian Lüddecke in der 21. Minute Jeddelohs Fabian Burdenski die Rote Karte gezeigt hätte.

Was war passiert? Nach einem langen Ball brachte der Innenverteidiger als letzter Mann Oldenburgs Angreifer Fabian Lokaj zu Fall. Lüddecke und sein Gespann beließen es bei einer Gelben Karte, Glück für die Jeddeloher.

Nach der Partie gingen die Meinungen kaum auseinander. Jeddelohs sportlicher Leiter Ansgar Schnabel sprach davon, dass eine „Rote Karte in Ordnung gewesen wäre“. Auch VfL-Sportleiter Detlef Blancke forderte die Rote Karte: „Das war eine klare Notbremse.“ SSV-Trainer Key Riebau hingegen sah die „dunkelgelbe Karte“ als gerechtfertigt an.

So mussten sich die Oldenburger jedoch im elf gegen elf am Ende einer deutlichen 0:3-Niederlage stellen, obwohl sie über weite Strecken der Partie gut mitgehalten hatten. „Wir machen auswärts einfach keine Tore“, haderte Blancke, denn nach einer guten Anfangsphase der Jeddeloher, in der Björn Lindemann (13. Minute), Conor Gnerlich (17.) und Thorsten Tönnies (20.) die Führung verpassten, kamen auch die Oldenburger ins Spiel. Doch weder Conrad Azong (23.) noch Lokaj (25.) aus kürzester Distanz konnten treffen.

Kurz vor dem Seitenwechsel brachte dann Tönnies die Gastgeber mit einer Kopfballbogenlampe in Führung. „Ich habe den Diagonalball gesehen, wollte die Flanke aber eigentlich mit dem Kopf querlegen“, beschrieb Tönnies mit einem Lachen seinen Torerfolg.

Mit der ersten Aktion der zweiten Hälfte stellte der VfL seine Ungefährlichkeit vor dem Tor erneut unter Beweis.. Lokaj kam aus kurzer Distanz zum Schuss, setzte den Ball aber deutlich über das Tor. In der Folgezeit übernahmen wieder die Gastgeber die Kontrolle über die Partie und machten den Heimsieg mit Treffern von Nils Laabs (73.) und per verwandeltem Foulelfmeter von Florian Stütz (83.) perfekt. „Wir waren nicht gut genug, um hier zu punkten“, stellte VfL-Spieler Kristof Köhler ernüchternd fest.

SSV-Trainer Riebau sprach am Ende von einem verdienten Sieg, weil sein Team die nötige Geduld bewiesen hatte. Ein Sonderlob verdiente sich Einwechselspieler Kasra Ghawilu: „Wir wussten, dass wir offensiv noch einmal nachlegen können. Kasra hat mit seiner Torvorlage und dem rausgeholten Elfmeter den Deckel drauf gemacht.“

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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