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NWZonline.de Sport Fußball

Talente spielen sich in Fokus

27.04.2018

Jeddeloh /Oldenburg Dreimal Training, dann ein Pflichtspiel: Was eigentlich der gewöhnliche Wochenablauf für die Fußballer des SSV Jeddeloh sein sollte, hatte sich zuletzt schwierig gestaltet. Aufgrund der vielen Nachholpartien waren die Ammerländer seit Anfang März im Drei-Tages-Rhythmus gefordert. Während dem gegen den Abstieg kämpfenden VfB Oldenburg, der am Dienstag Lübeck 2:3 unterlag und nun an diesem Samstag (14 Uhr) bei der U 23 des FC St. Pauli antreten muss, weiter keine Ruhepause vergönnt war, durften die Jeddeloher vor ihrem Heimspiel am Samstag gegen Eintracht Norderstedt (16 Uhr) aber erst einmal durchatmen.

„Wir haben derzeit so viele angeschlagene Spieler“, klagt Trainer Key Riebau. Dazu kommen die Akteure, die am Samstag in Flensburg (0:2) ihre fünfte Gelbe Karte gesehen hatten. Sollten die Spieler, deren Einsatz noch fraglich ist, ausfallen, müsste Riebau fast ein gesamtes Team ersetzen: „Wir müssen einfach schauen, wer bis Samstag noch wirklich fit wird.“

Die lange Ausfallliste könnte für den einen oder anderen im Jeddeloh-Kader aber auch eine Chance sein. Zuletzt spielten sich auch die Talente Conor Gnerlich, Niklas von Aschwege und Michel Leon Hahn in den Fokus. „Auch die jüngeren Spieler haben ihre Sache zuletzt richtig gut gemacht“, lobt Riebau, der angedeutet hat, gegen Norderstedt ein wenig zu experimentieren: „Das bleibt bei so vielen Ausfällen dann nicht aus.“

Beide Mannschaften stehen im gesicherten Mittelfeld und können ohne Druck aufspielen. „Wir wollen aber noch ein paar Punkte einfordern, gerne schon gegen Norderstedt“, betont Riebau.

Anders als der SSV (28 Spiele, 45 Punkte, 6. Rang) steht der VfB (28, 32, 14.) kräftig unter Zugzwang. Seit Dienstag liegen die Oldenburger nur noch aufgrund der minimal besseren Tordifferenz vor den auf dem viertletzten Rang positionierten Lüneburgern (27, 32, 15.). „Wir stecken mitten im Abstiegskampf“, sagt Kapitän Thorsten Tönnies, der zwar selbst den Klassenerhalt sicher hat, weil er zum SSV wechselt, aber sich natürlich keinesfalls als Absteiger verabschieden will. Auch gegen Lübeck hängte sich der 27-Jährige voll rein, doch seine beiden Tore und die insgesamt gute Leistung reichten nicht.

„Schönspielen hilft uns nicht weiter – Fußball ist ein dreckiges Geschäft“, sagt Tönnies und will nun – egal wie – bei St. Paulis Nachwuchs – einen Schritt aus dem Keller machen. Das erst vor eineinhalb Wochen ausgetragene erste Duell mit den Hamburgern gewann der VfB 2:0. Jetzt sollen wieder drei Punkte her, um den Absturz auf den viertletzten Platz zu verhindern.

Diese Position würde am Saisonende den Abstieg bedeuten, wenn der Meister nicht über die Relegation die 3. Liga erreicht und es keine Zwangsabsteiger gibt. Dieses Schicksal träfe die U-23-Fußballer von FC St. Pauli (zuletzt fünf Niederlagen, siebenmal sieglos – 28 Spiele, 36 Punkte) oder Eintracht Braunschweig (31, 37), wenn die erste Mannschaft aus der 2. Liga absteigen. „Wir können uns nicht auf andere verlassen“, sagt VfB-Trainer Stephan Ehlers und will den Klassenerhalt natürlich selbst realisieren.

Lars Puchler
Redakteur
Lokalsport Ammerland
Tel:
04488 9988 2610

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