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NWZonline.de Sport Fußball

Krücken-Jubler Maik Lukowicz drückt bei Reha aufs Tempo

23.07.2019

Jeddeloh /Oldenburg Es war vor allem Jan Rosenthal, der am Sonntag durch sein überraschendes Pflichtspieldebüt für den VfB Oldenburg viele Blicke auf sich zog. Der Ex-Fußballprofi vertrat beim Pokalerfolg bei Regionalliga-Rivale SSV Jeddeloh im Angriff einen Spieler, den der VfB in den nächsten Wochen dennoch schmerzlich vermissen wird: Maik Lukowicz.

Der Stürmer hatte sich am vergangenen Dienstag im Training einen Knöchelbruch zugezogen. Es war die zweite schwere Verletzung im VfB-Kader nach dem Kreuzbandriss von Gazi Siala im Testspiel gegen Oberneuland. „Es ist schade, dass Maik ausfällt. Er war der beste VfB-Torschütze in der vergangenen Saison und in der aktuellen Vorbereitung absolut fit und richtig gut drauf“, sagte VfB-Coach Alexander Kiene. Der Trainer geht von einem dreimonatigen Ausfall des Stürmers aus.

„Ich hoffe, dass es schneller geht“, sagte Lukowicz, der am Sonntag nach dem 6:4 nach Elfmeterschießen mit Gehhilfen in die VfB-Jubeltraube sprintete und direkt neben Pascal Steinwender stand, als der am Zaun hängend die Sieges-Humba anstimmte. Am Montag sollte der Krücken-Jubler einen Spezialschuh bekommen. „Es ist nur der Bruch. Das MRT hat ergeben, dass keine Bänder betroffen sind. In ein paar Wochen kann ich wohl schon wieder ins Lauftraining einsteigen“, sagte Lukowicz und zeigte sich optimistisch, beim Viertelfinale gegen Regionalliga-Aufsteiger HSC Hannover, das voraussichtlich am Tag der deutschen Einheit im Marschwegstadion ausgetragen wird, wieder dabei zu sein: „Wann ist die zweite Runde angesetzt? Am 3. Oktober? Das schaffe ich!“

Kurz vor dem Derby hatte der VfB die Verpflichtung von zwei erfahrenen Mittelfeldspielern verkündet. Der am Freitag als Zugang präsentierte Nico Matern (zuletzt mehr als ein Jahr in der zweiten US-Liga für Indy Eleven in Indianapolis aktiv) stand sofort gegen Jeddeloh in der Startelf. „Er hat das gut gemacht, auch wenn da sicher Luft nach oben ist“, meinte Kiene zum Zusammenspiel des 26-Jährigen mit Kai Bastian Evers in der defensiven Zentrale.

Der am Samstag vorgestellte und wohl etwas offensiver eingeplante Dennis Rosin (zuletzt SV Elversberg, Regionalliga Südwest) gehörte noch nicht zum Kader. „Er hat noch Rückstand und muss erst einmal auf ein gewisses Niveau gebracht werden“, sagte Kiene mit Blick auf die fehlende Vorbereitung des 23-Jährigen, der in seiner noch jungen Karriere drei Spiele für den FC St. Pauli in der 2. Bundesliga und 22 Partien für Werder Bremen II und SF Lotte in der 3. Liga gemacht hat.

Jeddelohs Kevin Samide zog indes Positives aus der Niederlage. „Vor der Partie konnte ich nur schwer einschätzen, wo wir in der Vorbereitung stehen. Nach schwierigen 20 Minuten zu Beginn der Partie haben wir aber gesehen, dass wir gut drauf sind. Das Spiel heute war ein guter Gratmesser, weil wir vor allem in der zweiten Halbzeit das klar bessere Team waren. Dabei haben wir aber das Toreschießen vergessen“, resümierte der SSV-Kapitän – und sprach damit Ansgar Schnabel aus dem Herzen. „Nach 20 Minuten haben wir das Spiel beherrscht. Das Tor ist jedoch da, um hineinzuschießen“, meinte der Sportliche Leiter des SSV.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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