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NWZonline.de Sport Fußball

Die Derbytrainer und ihre Fernbeziehungen

20.07.2019

Jeddeloh /Oldenburg Mit dem ersten Pflichtspiel endet an diesem Sonntag (15 Uhr, 53acht-Arena) für Jouke Faber und Alexander Kiene die erste Eingewöhnung bei ihren neuen Clubs. Für die Trainer von SSV Jeddeloh und VfB Oldenburg steht gleich viel auf dem Spiel. Immerhin geht’s im Duell der Fußball-Regionalligisten um den Einzug ins Viertelfinale des Landespokals der Dritt- und Viertligisten.

„In der kurzen Zeit, in der wir jetzt hier zusammenarbeiten, haben wir schon gute Fortschritte gemacht“, sagt Faber. Größtes Manko sei bisher noch die Chancenverwertung: „In den Testspielen hätten wir einfach viel mehr Tore machen müssen.“

Für den Job beim SSV nimmt der 57-jährige Niederländer regelmäßig 45 Minuten Fahrtzeit in Kauf. So lange dauert es vom ostfriesischen Weener ins Ammerland. „Das ist eine Strecke, die schnell zu schaffen ist. Ich kenne diese Fahrerei aber auch schon aus meiner Zeit beim SV Meppen, das ist kein Problem“, sagt der neue Jeddeloh-Coach.

Sein Gegenüber Kiene pendelt zwischen Wohnort Hannover und Oldenburg – aber nicht täglich. „Momentan wohne ich im Hotel, das soll sich ab August ändern“, sagt der 41-Jährige, der hier eine Wohnung beziehen will. „Ich habe meine Stundenzahl reduzieren lassen. Nach den Ferien werde ich montags und dienstags an meiner Schule in Neustadt am Rübenberge unterrichten und die anderen fünf Tage in Oldenburg wohnen“, erklärt der Lehrer und ergänzt mit Blick auf die Fernbeziehung, die er damit jetzt führt: „Die eigene Wohnung war eine der Bedingungen, die der VfB mir erfüllen musste. Schließlich sollen meine Frau und meine Tochter mich auch hier besuchen können.“

Als er von Dezember 2014 bis Oktober 2015 bei Regionalliga-Rivale Rehden war, pendelte Kiene ständig von Hannover in den Kreis Diepholz. „Damals war ich so verrückt, die Strapazen auf mich zu nehmen“, sagt der Fußball-Lehrer lachend und verrät, dass es jetzt auch wieder Kontakt mit Rehden gab: „Präsident Friedrich Schilling wollte mich unbedingt zurückholen. Der VfB Oldenburg hat mich aber ganz einfach mehr gereizt. Der Verein hat eine große Tradition – und außerdem bin ich ein Stadtmensch.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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