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NWZonline.de Sport Fußball

Derby-Erfolg facht VfB-Feuer an

22.07.2019

Jeddeloh /Oldenburg Als Nico Matern den letzten Elfmeter souverän links oben im Tor untergebracht hatte, kannte der Jubel bei den Fußballern und den Fans des VfB Oldenburg keine Grenzen. Das Team von Trainer Alexander Kiene hatte sich gerade mit 6:4 (1:1) nach Elfmeterschießen in der ersten Runde des Landespokals für die Dritt- und Viertligisten bei Regionalliga-Rivale SSV Jeddeloh durchgesetzt. Die „Humba“, die Angreifer Pascal Steinwender nach dem Spiel auf dem Zaun an der Gegengeraden anstimmte, war eines Derbysieges absolut würdig.

„Ich bin sehr glücklich, dass sich die Mannschaft belohnt hat“, sagte Kiene mit relativ nüchtern-sachlichen Worten, aber jubeltrunken-leuchtenden Augen und ergänzte: „Es war ein Kampfspiel, in dem wir meiner Ansicht nach über weite Phasen besser waren, aber ständig auf der Hut sein mussten. Jeddeloh hat ein starkes Umschaltspiel und richtig gute Chancen gehabt.“

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Die letzte Aussage würde SSV-Coach Jouke Faber so unterschreiben, mit der Gesamtsicht seines Gegenübers war er allerdings gar nicht einverstanden. „Ab der 20. Minute hat nur eine Mannschaft Fußball gespielt – und das waren wir. Am Ende haben wir uns, vor allem in der zweiten Halbzeit, einfach nicht belohnt“, haderte Faber.

Wie in den Testspielen war er mit der Chancenverwertung absolut nicht zufrieden. Denn nach einem guten Start der Gäste und der ersten gefährlichen Tormöglichkeit durch den ehemaligen Bundesliga-Spieler Jan Rosenthal, der einen Kopfball in der 4. Minute knapp neben das Tor setzte, nahmen die Ammerländer das Heft vor 1400 Zuschauern in der 53acht-Arena mehr und mehr in die Hand, waren aber im Abschluss zu ineffektiv.

Lohn für den engagierten Auftritt war nur ein Treffer in der 18. Minute. Verteidiger Jeremy van Mullem eroberte den Ball im Aufbauspiel stark gegen Steinwender, steckte auf seinen niederländischen Landsmann Tim van de Schepop durch, und der traf zum 1:0.

Danach bot sich eine Partie auf Augenhöhe, ehe die Oldenburger zum Ausgleich kamen. Eine Flanke von Ibrahim Temin wurde immer länger, Steinwender hielt den Ball an der Torauslinie gerade noch im Spiel, und Pascal Richter sorgte per Direktabnahme für das 1:1 (39. Minute).

Nach dem Seitenwechsel feilte der SSV an seinem Chancenübergewicht, allein van de Schepop hätte sich in seinem ersten Pflichtspiel am Küstenkanal gleich richtig einen Namen machen können. Doch das niederländische Talent vergab beste Möglichkeiten auf die erneute Führung (46., 54., 60.).

Der VfB setzte auf Kontrolle, doch im letzten Drittel fehlten Struktur und zündende Ideen. Dennoch ergab sich die Riesenchance auf das 2:1 für die Oldenburger. Nach einem Einwurf griff SSV-Torhüter Pelle Boevink daneben und brachte Steinwender zu Fall, machte seinen Fehler aber im Duell mit Kai Bastian Evers wieder gut, indem er den Strafstoß parierte (66.).

„Das passiert. Dass er dann beim Elfmeterschießen als Erster antritt und sicher verwandelt, zeigt seine Nervenstärke und seine Klasse“, lobte Kiene. Nachdem auch Kevin Samide, Michel Leon Hahn und van de Schepop für den SSV sowie Jakob Bookjans, Leon Deichmann und Jeffrey Volkmer für den VfB getroffen hatten, hielt Dominik Kisiel den in die Mitte geschossenen vierten Versuch der Ammerländer von van Mullem.

Zugang Matern behielt die Ruhe, schoss den VfB ins Viertelfinale gegen Regionalliga-Aufsteiger HSC Hannover (voraussichtlich am 3. Oktober zu Hause) und sorgte für Gänsehautgefühle bei allen Oldenburgern. „Diese Emotionen sind ganz wichtig – die nehmen wir mit in die Saison“, sagte Kiene – und die Augen des Trainers flackerten noch ein wenig mehr.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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