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NWZonline.de Sport Fußball

Niklas von Aschwege mausert sich zum Chef

18.05.2019

Jeddeloh Als Niklas von Aschwege vor zwei Jahren aus der U-19-Bundesligamannschaft des JFV Nordwest zum SSV Jeddeloh wechselte, hätte er nicht gedacht, dass er am Ende seiner zweiten Spielzeit das Regionalliga-Team bereits als Kapitän auf das Spielfeld führen würde. Wenn die Jeddeloher an diesem Sonntag um 14 Uhr in der 53acht-Arena die Spielvereinigung Drochtersen/Assel zum Saisonfinale empfangen, will sich auch der Innenverteidiger mit einem positiven Gefühl von den Fans in Richtung Sommerpause verabschieden.

„Ich fühle mich in Jeddeloh richtig wohl. Zusammen mit Michel Hahn haben wir in der Innenverteidigung eine gute Basis gelegt. In der nächsten Saison will ich mich als Stammspieler weiterhin empfehlen“, sagte der 20-jährige Edewechter am Rande seiner vorzeitigen Vertragsverlängerung am Freitag. Das Defensivtalent hatte seinen bisher für die Spielzeit 2019/2020 gültigen Vertrag um eine weitere Saison am Kanal verlängert. „Niklas ist ein Vorbild für unsere Jugend. Mit Fleiß, Bereitschaft und Einstellung hat er es vom Perspektivspieler zum heutigen Ersatzkapitän geschafft“, lobte Frank Claaßen, der Sportliche Leiter des SSV, die Entwicklung des Talents.

In dieser turbulenten Saison – mit unter anderem drei Trainern – entwickelte sich der Innenverteidiger konstant weiter und sammelte von allen Spielern im Kader die viertmeiste Einsatzzeit. Besonders der Trainerwechsel von Key Riebau zu Interimscoach Ansgar Schnabel war für den Ammerländer ein Glücksfall. „Natürlich war es eine Umstellung für mich, unter drei verschiedenen Trainern in einer Saison zu spielen. Es war aber auch ein positiver Faktor, weil ich unter Key nicht so die Spielanteile hatte, wie später unter Ansgar oder Alo Weusthof“, erinnert sich von Aschwege.

Vor dem Duell gegen den VfB Oldenburg Mitte November übernahm Schnabel den Trainerjob und schenkte dem 1,92 Meter großen Defensivspieler sein Vertrauen. Zunächst lief der Edewechter auf der für ihn ungewohnten Rechtsverteidigerposition auf, später auch in der Innenverteidigung. Und er zahlte das Vertrauen zurück. Seither ist von Aschwege nicht mehr aus der Stammformation der Jeddeloher wegzudenken.

In den vergangenen beiden Partien durfte der 20-Jährige das Team sogar als Kapitän auf das Feld führen. Trainer Weusthof sprach von einem Vertrauensvorschuss in das Talent, das sich zuletzt prächtig entwickelt hatte. Für von Aschwege war das zunächst ungewohnt: „Wenn du als jüngster Spieler auf dem Platz Kapitän bist, ist das natürlich ein neues Gefühl. Ich war im Jugendbereich zwar schon Kapitän, aber da sind die Altersunterschiede nicht so groß“, beschreibt der Innenverteidiger seine neue Rolle: „Ich sehe das auch als Zeichen und Vertrauensbeweis. Das freut mich natürlich.“

Besonders das Zusammenspiel mit dem 21-jährigen Michel-Leon Hahn klappte auf Anhieb. „Das war ein Wagnis. Da wir uns aber auch außerhalb des Platzes gut verstehen, funktioniert das auch gleich in der Innenverteidigung sehr gut“, lobt von Aschwege seinen Mitspieler.

Auch als Torschütze glänzte das Talent in dieser Saison einmal. Beim Heimspiel gegen die zweite Mannschaft von Holstein Kiel traf er zum entscheidenden 3:1. „Da stand ich nach einer Ecke am richtigen Ort. Eigentlich bin ich da eher zum Kopfball mit im Strafraum, aber wenn mir der Ball so vor die Füße fällt, nehme ich das gerne mit“, sagt von Aschwege und lacht.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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