Oldenburg - Keine Chance hatten die U-19-Fußballer des JFV Nordwest gegen den VfL Osnabrück. Am Ende hieß es 1:6 (0:2) aus Sicht des Gastgebers. Die hohe Anzahl an verletzten oder angeschlagenen Spielern, die dennoch eingriffen, war eine zu große Hypothek. Damit steht der Abstieg der Oldenburger aus der Jugend-Bundesliga nun auch rechnerisch fest. „Insgesamt muss man sagen, ist die Luft raus. Im Defensivverhalten fanden wir keinen Zugriff“, resümierte JFV-Trainer Lasse Otremba.
Bei eigenem Ballbesitz kombinierten die A-Junioren recht gefällig und versuchten spielerische Lösungen zu finden, doch die Chancen und vor allem die Tore waren den Osnabrückern vorbehalten. Bereits in der 8. Minute verpasste der Gast freistehend die frühe Führung.
Mit einem Doppelschlag durch Anton Stach (28. Minute) und Jona Breulmann (30.) stellte der VfL die Weichen aber auf Sieg. In der zweiten Hälfte registrierte man den Kräfteverschleiß beim personell angeschlagenen JFV. So sorgte Stach, der in der vergangenen Saison noch die Schuhe für die Oldenburger geschnürt hatte, mit drei weiteren Treffern (52./60./80.) für die Entscheidung. Bereits im Hinspiel erzielte der Mittelfeldakteur zwei Treffer gegen seinen Ex-Club.
Der zwischenzeitliche Anschluss von Shamsu Mansaray zum 1:4 (65.) konnte nicht mehr für Spannung sorgen. Bennet van den Berg legte in der 90. Minute sogar noch einen weiteren Treffer zum Endstand nach. „Es ist im Moment keine einfache Situation. Wir müssen jetzt schnell die Köpfe hochbekommen, um in Berlin eine bessere Leistung zu zeigen“, sagte Otremba im Hinblick auf die Partie am kommenden Samstag bei Hertha BSC.
