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NWZonline.de Fussball

Diese Ziele verfolgen JFV und VfL

18.01.2020

Oldenburg Mit einem Neujahrsempfang in der Neuen Jugendherberge Oldenburg haben sich die Fußballer des VfL Oldenburg und JFV Nordwest mit ihren Sponsoren und Vereinsmitgliedern auf die Rückrunde dieser Saison eingestimmt. Etwa 80 Gäste kamen in das topmoderne Restaurant „Schirrmann’s“ – darunter reichlich Prominenz wie Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Öffentliche-Vorstand Jürgen Müllender, VfB-Vorstandschef Klaus Berster und Stadtsportbundvorsitzender Gero Büsselmann. Das sind die wichtigsten Schlaglichter:

Das Speed-Dating

Krogmann ließ es sich nicht nehmen, dem VfL und JFV persönlich für ihre Arbeit zu gratulieren – auch wenn Oldenburgs Oberbürgermeister schnell weiter musste. „Für mich ist das so eine Art Speed-Dating heute, ich eile von Neujahrsempfang zu Neujahrsempfang“, sagte Krogmann, dankte den vielen Ehrenamtlichen und betonte, dass Verein und Stadt in einem „sehr guten Austausch“ stehen würden. „So ist es halt, wenn man Dir seine Handynummer gibt“, meinte der OB schmunzelnd in Richtung von VfL-Präsident Rainer Bartels.

Der JFV Nordwest

„Uns haben alle für verrückt erklärt, als wir eine Kooperation zwischen dem VfL und VfB schaffen wollten“, erinnerte Stefan Könner an die Anfänge und die Gründung des Jugendfördervereins im Jahr 2013. „Heute handelt es sich um ein Erfolgsmodell“, meinte der GSG-Geschäftsführer. Die U 15 steht aktuell auf Rang sieben der Regionalliga Nord, der höchsten Liga in dieser Altersklasse, und misst sich mit Werder Bremen und dem Hamburger SV. Die U 17 (11.) und U 19 (7.) spielen ebenfalls in der Regionalliga Nord – in ihren Altersstufen die zweithöchste Klasse nach der Bundesliga. Die U 19 bezwang unter der Woche den Oberliga-Zweiten der Männer, Atlas Delmenhorst, in einem Testspiel klar mit 3:0. „Denen habt ihr mal gezeigt, wie Fußball geht. Das ist eine Ansage“, sagte Könner. Das Hauptziel des JFV sei die gute Ausbildung der Spieler. Könner nannte Osman Atilgan als Beispiel, der in der Jugend des JFV kickte, es bei Dynamo Dresden in die 2. Liga schaffte und der nun bei Hansa Rostock in Liga drei spielt: „Viele Vereine sollten mutiger sein, was die Jugend betrifft.“

Der VfL Oldenburg

Mit mehr als 600 Fußballern, davon mehr als 330 Jugendliche und Kinder, „bilden wir nach wie vor die größte Abteilung im VfL“, betonte Michael Plätzer, Vorsitzender der Fußballsparte. Das Aushängeschild steht in der Männer-Oberliga aktuell auf Rang drei und darf in der ersten Saison nach dem Regionalliga-Abstieg auf den Wiederaufstieg hoffen. „Du darfst aufsteigen, musst es aber nicht“, sagte Bartels in Richtung Trainer Dario Fossi. Aus 20 Partien holte der VfL 41 Zähler und ist punktgleich mit dem Zweiten Atlas Delmenhorst. An diesem Samstag (14 Uhr, Hans-Prull-Stadion) stellt sich auch der VfL einem interessanten Test-Kick gegen die U 19 des JFV.

Der Star-Gast

Vor zwei Jahren war es Thomas Schaaf, im vergangenen Jahr Frank Baumann und dieses Mal Frank Rost – erneut schaffte es der Verein, einen Star-Gast zu präsentieren. Der ehemalige Bundesliga-Torwart von Werder Bremen, Schalke 04 und Hamburger SV plauderte auf der Bühne zusammen mit Bartels über sein neues Leben als Pferdewirt. Zusammen mit seiner Frau betreibt er einen Hof in Rotenburg (Wümme). „Im Sommer stehe ich um 5 Uhr auf“, berichtete der 46-Jährige. Die Pferde werden für den Dressursport bis hin zum Grand Prix ausgebildet, „wir haben eine Nische gefunden und hatten schon einige Erfolge“, erzählte Rost. Natürlich sprach er auch über seine ehemaligen Vereine – allen voran Werder Bremen. „Das ist selbst gemachtes Leid. Das Abwehrverhalten ist nicht erstligatauglich. In den Schnittstellen in der Abwehr sind immer Räume frei“, fand der Ex-Keeper deutliche Worte. Werder sei in einer schwierigen Lage, die „Bürde“ für Florian Kohfeldt als ausgezeichneter „Trainer des Jahres“ nach nur einer Saison groß. „Dafür mussten andere Titel sammeln. Kann er das wirklich schon erfüllen?“, fragte Rost. Vieles hänge im Abstiegskampf vom Rückrundenauftakt bei Fortuna Düsseldorf an diesem Samstag (15.30 Uhr) ab. „Wenn du da nicht gewinnst, werden die Beine verdammt schwer“, prophezeite Rost und erinnerte an den Abstieg seines anderen Ex-Clubs Hamburger SV.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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