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NWZonline.de Sport Fußball

Basketball: Kämpferische Bayern greifen nach Meistertitel

16.06.2014

München Für das sprichwörtliche Sahnehäubchen eines famosen Basketball-Abends hatte eigentlich Robin Benzing viereinhalb Minuten vor Schluss gesorgt. Mit einem krachenden Dunk ließ der Münchner die Zuschauer des dritten Final-Spiels um die Meisterschaft ausflippen. Kurz darauf stand der 92:86 (39:48)-Comeback-Sieg der Bayern gegen Alba Berlin fest, der der Truppe von Coach Svetislav Pesic nun zwei Chancen zum ersten Titel in der Bundesliga bescherte.

Mit dem atemberaubenden Spiel und der 2:1-Führung in der „Best-of-Five“-Finalserie hielt sich der Trainer dann aber auf der Pressekonferenz nicht lang auf. In einer Schimpftirade gingen der Serbe und sein Sohn Marko – Sportdirektor bei den Bayern – auf Alba-Geschäftsführer Marco Baldi los.

Marko Pesic sprach von Attacken „unter der Gürtellinie“ und bezog sich dabei vor allem auf die Vorwürfe nach dem ersten Finale dieser Playoff-Serie. Baldi hatte den Bayern-Profis um Topscorer Malcolm Delaney Schauspielerei und sogenanntes Flopping – ähnlich der Schwalbe im Fußball – unterstellt.

Vor der denkwürdigen Pressekonferenz hatten schon Pesics Schützlinge eine famose Vorstellung gezeigt und in einem Basketball-Thriller die Nerven behalten. Am Mittwoch (19.30 Uhr/ Sport 1) in Berlin oder in einem Showdown vier Tage später können die Münchner nun die Meisterschaft perfekt machen.

Angeführt vom einmal mehr überragenden Delaney, der vor dem Spiel als „Wertvollster Spieler“ der BBL-Hauptrunde ausgezeichnet worden war, nutzten die Münchner vor 6700 Zuschauern den Heimvorteil. „Bayern war stärker und cleverer“, fand Berlins Coach Sasa Obradovic nachdenklich, „der Sieg war verdient. Das war ein sehr gutes Finale, eine gute Werbung für das Basketball.“

Beide Teams boten den Fans ein hoch emotionales und enges Match. Weil die Hausherren zu Beginn überraschende Schwächen im Abschluss zeigten, lag Berlin zur Halbzeit mit neun Punkten in Front. Die Aufholjagd verdankten die Münchner dann vor allem ihrer Stärke beim Rebound und den schwach werfenden „Albatrossen“.

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