KAISERSLAUTERN - KAISERSLAUTERN/SID - Mirko Slomka hat eine erfolgreiche Premiere als Cheftrainer in der Fußball-Bundesliga gefeiert. Der neue Coach von Schalke 04 gewann mit seinem Team zum Rückrunden-Auftakt 2:0 (1:0) beim Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern und hält die Königsblauen damit im Rennen um einen Platz in der Champions-Liga. Der Ex-Lauterer Lincoln (12.) sowie Lewan Kobiaschwili mit einem verwandelten Foulelfmeter (78.) sicherten dem früheren Assistenten von Ralf Rangnick einen Einstand nach Maß als Chef auf der Schalker Bank.

„Natürlich bin ich zufrieden und glücklich. Hier zu gewinnen, ist eine Supersache“, meinte Slomka nach seinem gelungenen Debüt: „Wir bleiben dran und sind weiter die Jäger.“

Dem frühen Führungstor der Gäste ging eine umstrittene Szene voraus. Schalke-Stürmer Ebbe Sand spielte den Ball mit der Hand, doch Schiedsrichter Peter Sippel (München) ließ die Aktion weiterlaufen. „Er hat ihn nicht absichtlich mit der Hand gespielt, um sich einen Vorteil zu verschaffen“, meinte S 04-Manager Rudi Assauer, gab aber zu: „Manch ein Schiedsrichter hätte hier gepfiffen.“ Lauterns Trainer Wolfgang Wolf war stinksauer: „Das war ein klares Handspiel, darüber braucht man nicht zu diskutieren. Ich habe kein Verständnis dafür, dass nicht gepfiffen wurde. Hier geht es um Existenzen, um die Zukunft des FCK.“ Sippel verteidigte seine Entscheidung: „Ich habe keine Bewegung vom Arm zum Ball gesehen, dadurch lag kein absichtliches Handspiel vor.“

Beste Spieler vor 35 549 Zuschauer auf Seiten der Schalker waren Nationalspieler Ernst und Torschütze Lincoln. Bei den Gastgebern konnten mit Abstrichen die Stürmer Altintop und Boubacar Sanogo überzeugen.