Sinsheim - Eigentlich wollte Fußball-Bundesligist Mainz 05 erst am kommenden Sonnabend das Unmögliche möglich machen. Doch schon bei der spektakulären Generalprobe für das Spiel gegen Bayern München gelang dem FSV ein Paukenschlag. „Ich wäre heute gerne der Gong in den anderen Stadien gewesen“, sagte Manager Christian Heidel nach dem furiosen 4:2 (0:0) bei 1899 Hoffenheim. Dabei hatten die Gäste zunächst 0:2 zurückgelegen.

In der Tat muss es den Zuschauern in den anderen Arenen in den Ohren geklingelt haben, als sich in Sinsheim wieder einmal die Ereignisse überschlugen. Selbst ein Kameramann des Fernsehsenders Sky bekam die Dynamik zu spüren. In vollem Lauf war der Hoffenheimer Andreas Beck in der 23. Minute mit ihm an der Seitenlinie zusammengeprallt. Der Mann erlitt eine Gehirnerschütterung, war kurz ohnmächtig und musste auf einer Trage aus dem Innenraum gebracht werden. Die Nacht verbrachte er zur Beobachtung in einem Krankenhaus. „Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Er ist ansprechbar“, sagte Hoffenheims Pressechef Holger Tromp. Beck erlitt eine Rippenprellung, konnte aber durchspielen.