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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Kampfstarke Bremer stoppen freien Fall

11.03.2013

Mönchengladbach Torhüter Sebastian Mielitz rutschte dem Ball hinterher, griff fest zu und ballte dann mit einem lauten Aufschrei die Faust wie einst Boris Becker. Gemeinsam mit Innenverteidiger Mateo Pavlovic hatte Mielitz in der Nachspielzeit den Einschuss von Peniel Mlapa verhindert und dem Fußball-Bundesligisten Werder Bremen damit das 1:1 (0:0) bei Borussia Mönchengladbach gerettet. „Der Schrei musste einfach raus. Endlich hat uns das Glück mal nicht verlassen“, sagte Mielitz.

25 Pleiten in Gladbach

Kapitän verletzt

Clemens Fritz wird Werder Bremen rund vier Wochen fehlen. Der ehemalige Nationalspieler erlitt beim 1:1 von Werder bei Borussia Mönchengladbach einen Jochbein- sowie einen Rippenbruch. Dies ergab eine Untersuchung des Kapitäns am Sonntag in Bremen. In den vergangenen Tagen hatten sich bereits Stürmer Joseph Akpala und Ersatztorwart Raphael Wolf verletzt und fallen länger aus.

Vom 8. bis 13. Juli wird sich Werder im österreichischen Zell im Ziller auf die Saison 2013/14 vorbereiten. Vorher, vom 1. bis zum 5. Juli, werden auf der Nordsee-Insel Norderney traditionell die konditionellen Grundlagen gelegt.

Der 23-Jährige hatte zwar gute Erinnerungen an den Borussia Park, bekam er hier doch beim Bremer 4:1-Sieg am 23. Oktober 2010 die Note eins. Aber Mielitz wusste auch um die horrende Bilanz von Werder in Mönchengladbach, wo zuvor 25 der 43 Bundesligaspiele mit Niederlagen geendet hatten.

„Daher bedeutet der Punkt umso mehr“, sagte Mielitz, der in der 15. Minute allerdings auch das Glück des Tüchtigen benötigte, als Schiedsrichter Wolfgang Stark den Treffer von Patrick Herrmann annullierte. „Da ist mir der Ball über den Fuß gerutscht. Ein dickes Kompliment an die Unparteiischen, dass sie in dieser Szene die Abseitsstellung erkannt haben“, erklärte Mielitz.

Beim Angstgegner hatten die Bremer bis zum vergangenen Sonnabend 92 Gegentore kassiert. Damit diese Zahl angesichts der Ausfälle von Sokratis und Sebastian Prödl (beide Innenverteidiger waren gesperrt) nicht dramatisch anstieg, rührte Trainer Thomas Schaaf in für ihn eigentlich untypischer Art und Weise erst einmal Beton an. So blieben die Offensivkräfte Aaron Hunt, Marko Arnautovic, Eljero Elia und Mehmet Ekici zunächst auf der Bank. Dafür bildeten Clemens Fritz und Tom Trybull, der an seinem 20. Geburtstag zum ersten Bundesliga-Einsatz dieser Saison kam, eine Doppel-Sechs. Davor agierte eine Dreierreihe, in der die Außen Zlatko Junuzovic und Aleksandar Ignjovski verstärkt defensiv zu arbeiten hatten. „Nach drei Niederlagen in Folge musste einfach ein anderer Ansatz gewählt werden“, sagte Schaaf.

Da die Mönchengladbacher mit den drittwenigsten Chancen aller Teams nicht gerade zu den offensiven Kreativgeistern der Liga zählen, kam das Spiel so nur sehr zäh in Fahrt. Und trotz des Abwehr-Bollwerks drohte Werder nach dem 0:1 durch Mlapa (72.) doch die vierte Pleite in Serie. Aber ein starker Kevin de Bruyne sowie das erste Bundesligator von Ignjovski (77.) ließen Schaaf und Manager Thomas Eichin durchschnaufen. „Dieses Erfolgserlebnis können wir wirklich gut gebrauchen“, meinte Eichin, und Torschütze Ignjovski sagte überglücklich: „Das ist ein super Gefühl.“

Petersen relativiert

Doch auch wenn Werder mit diesem System den Aufzug auf seiner zuletzt rasanten Fahrt nach unten zumindest anhalten konnte, eine Dauerlösung soll es laut Nils Petersen nicht werden. „Heute war es einfach wichtig, dem Druck stand zu halten und nicht zu verlieren. Es ist schön, mal nicht mit hängendem Kopf den Platz zu verlassen, aber der Punkt bringt uns jetzt auch nicht so viel weiter“, sagte der Stürmer: „Gegen Fürth müssen wir am kommenden Sonnabend unbedingt gewinnen und daher können System und Personal in diesem Spiel schon wieder ganz anders aussehen.“

Die Zahlen zum Spiel Mönchengladbach Bremen Torschüsse 10 16 Ballbesitz 56,5 Prozent 43,5 Prozent Gew. Zweikämpfe 52,6 Prozent 47,4 Prozent Ecken 1 11 Abseitspositionen 6 0 Fouls begangen 8 11 Laufstrecken 121 km 122,1 km Meiste Schüsse Mlapa, Herrmann (je 2) de Bruyne (6) Torschussvorlagen Wendt, Arango (je 3) de Bruyne (4) Ballkontakte Dominguez (119) Schmitz (83) Gew. Zweikämpfe Stranzl (15) Lukimya (16) Längste Strecke Xhaka (12,66 km) Junuzovic (12,49 km)

     www.nwzonline.de/werder 
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