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NWZonline.de Sport Fußball

Kein großer Unterschied zum VfB Oldenburg

05.03.2015
Frage: Herr Zinnbauer, der HSV steckt immer noch im Tabellenkeller. Platz 15 – wie schlimm ist die Lage wirklich?
Joe Zinnbauer (44): Wir befinden uns im Abstiegskampf. Um das festzustellen, reicht ein kurzer Blick auf die Tabelle. Diesen Kampf müssen wir annehmen. Am Ende werden wir ihn gewinnen, diese Überzeugung haben wir.
Frage: Auch in dieser Saison fehlt die Konstanz. Woran liegt das?
Zinnbauer: Welche Mannschaft in der unteren Tabellenhälfte legt denn Konstanz an den Tag? Das Problem hat doch die halbe Liga. Wenn wir konstant gewinnen würden, stünden wir nicht unten drin.
Frage: Das klingt eher nach Westentaschenlogik…
Zinnbauer: Wir haben immer gesagt, dass das hier ein Weg ist – und kein Wunder. Der Verein hat einen Umbruch hinter sich, wir wollen hier Stück für Stück wieder aufbauen. Trotzdem können wir Stand jetzt keinesfalls zufrieden sein mit unserer Punkteausbeute.
Frage: Sie gelten als großer Motivator. Ihre eigene Handschrift im Spielerischen ist aber noch nicht zu erkennen . . .
Zinnbauer: Bei uns steht das Ergebnis momentan im Vordergrund. Gegen Gladbach und streckenweise gegen Frankfurt haben wir ordentlich Fußball gespielt – und haben einen Punkt eingefahren. Gegen Paderborn und Hannover sind wir über Kampf und harten Einsatz zu sechs Punkten gekommen. Da stellt sich die Frage nach der fußballerischen Handschrift im Moment nur bedingt.
Frage: Sie sind seit knapp einem halben Jahr Bundesliga-Trainer. Eine kurze Bilanz: Fühlen Sie sich mittlerweile angekommen?
Zinnbauer: Die Frage wurde mir ab Woche drei im Traineramt beim HSV ständig gestellt. Ja, ich fühle mich angekommen. Und noch viel mehr als das: ich fühle mich mittendrin. Wir probieren hier jeden Tag, an der Schraube zu drehen. Über mich selbst mache ich mir dabei nicht so viel Gedanken. Unser aller Auftrag lautet, den HSV in der Klasse zu halten.
Frage: Wie unterscheidet sich die Bundesliga von Ihren bisherigen Trainerstationen, zum Beispiel verglichen mit Ihrem Karrierestart beim VfB Oldenburg (2005-2010)?
Zinnbauer: Der Job an sich unterscheidet sich nicht groß.
Frage: Wie bitte?
Zinnbauer: Der Unterschied liegt im Drumherum und in den Möglichkeiten. In der Bundesliga stehst du als Trainer natürlich extrem im Fokus und permanent unter Beobachtung. Du hast ein viel größeres Kompetenz-Team rund um die Mannschaft als beispielsweise beim Regionalliga-Team. Davon profitiere auch ich als Trainer. Aber die Arbeit auf dem Trainingsplatz, die Spielvorbereitung, die Kommunikation mit den Spielern – all das hat sich nicht groß verändert.
Frage: Das 1:0 in Dortmund hat die Hinrunden-Krise der Borussia mitbegründet. Der BVB, gegen den es am Sonnabend wieder geht, hat die Wende geschafft. Was unterscheidet das Team aus dem Hinspiel von dem aktuellen?
Zinnbauer: Die BVB-Krise ist vorbei. Die Spieler haben wieder zu ihrer Form gefunden, die Abläufe auf dem Platz scheinen wieder zu passen.
Frage: Was muss passieren, damit der HSV jetzt nicht in eine Abwärtsspirale kommt, wie sie Dortmund erlebt hat?
Zinnbauer: Die Frage ist einfach zu beantworten: um da unten raus zu kommen, müssen wir Punkte holen. Je mehr Punkte wir holen, desto weniger müssen wir rechnen.
Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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