• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport Fußball

Bundesliga: Kleinem Derby droht das Ende

08.05.2015

Bremen /Oldenburg Nach dem Wiederaufstieg von Hannover 96 in die Fußball-Bundesliga im Sommer 2002 reiste Werder Bremen im Oktober jenen Jahres erstmals seit der Saison 1988/89 wieder zum so genannten kleinen Nordderby (das Original ist das Duell mit dem Hamburger SV) ins etwa 120 Kilometer entfernte Hannover. Es gab ein großes Spektakel, die Partie ging 4:4 aus.

Endet das Duell an diesem Sonnabend (15.30 Uhr) in Hannover erneut mit einem Remis, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es demnächst keine kleinen Nordderbys in der Bundesliga mehr gibt. Denn die 96er sind als Tabellen-17. hochgradig abstiegsgefährdet und brauchen im Kampf um den Klassenerhalt dringend einen Sieg – es wäre der erste im Jahr 2015. „Ich bin vom Klassenerhalt überzeugt, die Voraussetzung ist allerdings ein Sieg gegen Werder. Sonst wird es sehr kritisch“, sagte Hannovers Clubchef Martin Kind.

Die Präsentation von Ujah sorgt für Ärger. BILD: Werder

Streit um Foto

Zwischen Werder Bremen und dem 1. FC Köln gibt es Streit. Die Rheinländer kritisieren, dass Werder den künftigen Bremer Anthony Ujah auf der Vereins-Homepage und in sozialen Netzwerken zu Wochenbeginn vor einem Plakat mit dem Schriftzug „100% Werder“ präsentiert hatte.

Mit den Kölnern steckt Ujah, der im Sommer nach Bremen wechselt, derzeit noch im Abstiegskampf. „Wir haben ein bis zwei Fotos veröffentlicht, die für später geplant waren. Das tut uns leid, auch für Anthony. Wir wollten Köln nicht schaden“, sagte Werders Medienchef Michael Rudolph am Donnerstag.

Hannover gab vor der Saison so viel Geld für neue Spieler aus wie noch nie, rund elf Millionen Euro. Vor allem die beiden teuersten Zugänge konnten die Erwartungen nicht erfüllen: Joselu und Hiroshi Kiyotake waren im Abstiegskampf bislang keine Hilfe. Profis wie Marius Stankevicius, Ceyhun Gülselam, Miiko Albornoz, Jimmy Briand und der im Winter geholte Joao Pereira spielen zudem fast durchgehend schlecht – oder gar keine Rolle.

Trainer Michael Frontzeck bezog in dieser Woche mit seinem Team ein Kurz-Trainingslager im ostwestfälischen Marienfeld. Von Kind bekam Frontzeck am Donnerstag die Zusage, auch im Falle eines Abstiegs erster Ansprechpartner in der Trainerfrage zu sein. Der derzeitige Vertrag von Frontzeck endet am Saisonende.

Werder bangt derweil um den Einsatz von Sebastian Prödl. Der österreichische Verteidiger liegt mit Fieber im Bett.

Jannik Vestergaard kehrt hingegen als Abwehrchef zurück. „Er hat zweimal trainiert und hat mir gut gefallen. Wir brauchen ihn und er wird mit großer Wahrscheinlichkeit spielen“, erklärte Werder-Trainer Viktor Skripnik.

Die Bundespolizei teilte vor der Partie mit, dass am Sonnabend die Mitnahme von Glasflaschen in Nahverkehrszügen nach Hannover – wenn sie denn trotz des Lokführer-Streiks fahren – verboten ist. In der Vergangenheit seien solche Behältnisse bei Spielen zwischen Hannover und Werder von gewaltbereiten Fans als Wurfgeschosse missbraucht worden. Auch das Mitführen von Pyrotechnik ist verboten.


     www.nwzonline.de/werder 

NWZ Bundesliga-Tippspiel 20/21
Wer wird Tippspiel-König 20/21? Am besten gleich mittippen und jeden Spieltag um einen 50€-Gutschein von Möbel Weirauch spielen!

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2030
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.