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NWZonline.de Sport Fußball

WM-AUFGEBOT: Klinsmann nimmt Neuling mit

16.05.2006

BERLIN BERLIN - Mit mehreren Paukenschlägen hat Jürgen Klinsmann bei der Nominierung seines WM-Kaders das deutsche Fußball-Volk einmal mehr verblüfft. Der Bundestrainer berief gestern zur Überraschung aller Fans und Experten den 22-jährigen David Odonkor ohne jede Länderspiel-Erfahrung in sein 23-köpfiges Aufgebot und verzichtete gleichzeitig auf die erfahrenen Kräfte Kevin Kuranyi (35 DFB-Spiele), Fabian Ernst (24) sowie Patrick Owomoyela (11). Mit dabei ist auch Mike Hanke, obwohl der Wolfsburger Stürmer für die ersten beiden WM-Spiele am 9. Juni gegen Costa Rica und am 14. Juni gegen Polen gesperrt ist.

„Wir haben es uns sicher nicht einfach gemacht. Vor drei oder sechs Monaten hätte der Kader vielleicht noch anders ausgesehen“, erklärte Klinsmann zu seinen Auserwählten, zu denen auch der Leverkusener Routinier Jens Nowotny und der Gladbacher Stürmer Oliver Neuville gehören. Der offensive Mittelfelspieler Mehmet Scholl (Bayern München) habe in seine Überlegungen keine Rolle gespielt, sagte Klinsmann. Eine unerwartete WM-Chance bekommt der Stuttgarter Thomas Hitzlsperger.

Mit seinen 23 Wunschspielern hält der Wahl-Amerikaner eisern am Ziel Titelgewinn fest. „Die Zielsetzung muss einfach die sein, sich bis ganz zum Schluss behaupten zu wollen. Wir trauen es dieser Mannschaft zu“, betonte Klinsmann bei einer Team-Präsentation in Berlin, wo der dreimalige Weltmeister vom 5. Juni an im Schlosshotel sein Hauptquartier aufschlagen wird.

Das Durchschnittsalter des DFB-Kaders liegt bei 26,3 Jahren. Acht Spieler sind erst 20, 21 oder 22 Jahre alt. Die Torhüter Jens Lehmann (Arsenal London) und Oliver Kahn (Bayern München) sind mit jeweils 36 Jahren die ältesten deutschen Spieler.

Klinsmann hatte alle Verlierer der WM-Auslese persönlich informiert: „Es tut den Spielern weh, aber wir können nur 23 benennen“, berichtete Klinsmann von den „sehr schweren Telefonaten“ mit den Verlierern. Allerdings bleibt den Ausgebooteten noch ein Hintertürchen offen. Der Bundestrainer hat bis 24 Stunden vor dem Anpfiff des Eröffnungsspiels gegen Costa Rica am 9. Juni die Möglichkeit, Spieler nachzunominieren, wenn sich ein Akteur aus dem Kader verletzt.

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