Köln - Karneval ja, Chaos nein: Der 1. FC Köln möchte an diesem Montag (20.15 Uhr/Sport 1) mit einem Sieg gegen den VfL Bochum gleich seine erste Chance zur Rückkehr in die Fußball-Bundesliga nutzen und anschließend ausgelassen feiern. „Wir freuen uns auf das Spiel und die Möglichkeit, im eigenen Stadion den Aufstieg zu fixieren“, sagte Cheftrainer Peter Stöger.
Allerdings sorgt sich die Führung des Clubs, dass die Aufstiegseuphorie ausufern könnte und appellierte an die Vernunft der rund 50 000 erwarteten Zuschauer, nicht den Stadioninnenraum zu stürmen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte die Kölner erst kürzlich wegen der Vorfälle rund um Spiele des Clubs zu einer Geldstrafe verurteilt.
Beim Verfolgerduell in Paderborn kann sich Greuther Fürth als Zweiter vom Überraschungsteam absetzen. Von einem Aufstiegs-„Endspiel“ wollen beide Teams aber nichts wissen, auch nicht im Falle eines Fürther Siegs an diesem Sonntag und dann vier Zählern Vorsprung auf den Relegationsrang.
„Nach diesem Spiel ist die Saison noch nicht beendet“, meinte Fürths Trainer Frank Kramer. Sein Paderborner Kollege André Breitenreiter unterstrich: „Das ist für uns kein Endspiel.“ Mit einem Sieg würden die Ostwestfalen erstmals auf einen direkten Aufstiegsplatz klettern und Fürth verdrängen.
