Köln - An diesem Dienstag startet die Champions League in die neue Saison. Fragen und Antworten zur Königsklasse der Fußballer.
|
Wie kam es zur Einführung der Königsklasse |
? |
Die Europäische Fußball-Union Uefa suchte ein neues Format für den Europapokal der Landesmeister. Die Vermarktungs-Agentur „Team“ der Deutschen Klaus Hempel und Jürgen Lenz entwickelte das entsprechende Konzept, das 1992 zum Tragen kam.
|
Wer waren die treibende Kräfte bei der Uefa |
? |
Der damalige Generalsekretär Gerhard Aigner, ebenfalls ein Deutscher, und der schwedische Uefa-Präsident Lennart Johansson erkannten die Bedeutung einer Neuausrichtung, auch um Spiele verstärkt live ins Fernsehen zu bringen.
|
Was war das Besondere an der Königsklasse |
? |
Der alte Europapokal der Landesmeister war passé. Ab der Saison 1997/98 konnten auch Teams, die nicht Meister ihres Landes waren, teilnehmen. Es fand eine Bündelung der Rechte statt, „Team“ sorgte für eine einheitliche Vermarktung der Champions League mit identischem Erscheinungsbild in allen Stadien und in allen übertragenden TV-Sendern sowie gleiche Anstoßzeiten. Damals mussten Hempel und Lenz eine Bürgschaft von 150 Millionen Schweizer Franken (131 Millionen Euro) für zwei Jahre hinterlegen. In der vorigen Saison wurden 1,2689 Milliarden Euro ausgeschüttet.
|
Wie war der Einstand eines deutschen Teams |
? |
Der VfB Stuttgart scheiterte 1992 in der 1. Runde, weil Trainer Christoph Daum ein Wechselfehler gegen Leeds United unterlief (vierter Ausländer) und es zu einem Wiederholungsspiel kam. Dieses gewann Leeds 2:1.
|
Wie kam es zu der so bekannten Hymne |
? |
„Die Idee war es, eine starke Marke zu kreieren, die den Fußball allgemein und die Marke Champions League insbesondere auf eine höhere Ebene heben sollte“, betonte Hempel. Der britische Komponist Tony Britten arrangierte schließlich „Zadok The Priest“ von Georg Friedrich Händel. Das Original wird bei jeder Krönungsmesse für eine englische Königin oder einen König gespielt.
|
Was hat es mit dem Sternenbanner auf sich |
? |
Er stand zunächst für die acht Teams, die für die Champions League qualifiziert waren. „90 Minuten lang sollen die Spieler nach den Sternen greifen dürfen“, skizzierte Hempel die Hintergründe des zweiten bedeutenden Erkennungszeichens der Königsklasse.
