KöLN - Erst an diesem Dienstag will sich Trainer Stale Solbakken öffentlich zu den angekündigten „drastischen Veränderungen“ für die Fußballprofis des abstiegsbedrohten 1. FC Köln äußern. Eines indes ließ der Norweger schon wissen: „Wir haben schon bewiesen, dass wir gewinnen können.“
Der Verein klagte indes über Gerüchte, nach denen Solbakken einen Tag nach der 1:2-Niederlage von Augsburg durch FC-Nachwuchskoordinator Frank Schaefer ersetzt werden sollte. Entsprechende Nachrichten „waren falsch und ohne jeden Wahrheitsgehalt“, teilte der Club mit.
Solbakken erhält also eine letzte Chance. Gegen Werder Bremen am Sonnabend (15.30 Uhr) bietet sich die nächste Möglichkeit für seine Mannschaft, die zuletzt überhaupt nicht den Eindruck erweckte, als wehre sie sich mit aller Macht gegen den drohenden fünften Abstieg.
Nun mischte sich auch noch der Hauptsponsor ein. „Was da derzeit abläuft, das schadet unserem Image, und das kann ich nicht akzeptieren. Da muss man dringend die Handbremse ziehen“, sagte der Vorstandsboss Alain Caparros von Kölns wichtigstem Werbepartner (Rewe-Group).
Die Kölner weisen die meisten Niederlagen (16) und die meisten Gegentore (58) aller 18 Erstligisten auf. Sie sind als Tabellen-16. nur noch zwei Zähler von einem direkten Abstiegsplatz entfernt. „Die Situation kann schon am Sonnabend viel besser sein, aber auch schlimmer“, sagte Solbakken.
