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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Kürten blickt auf WM-Halbfinale von 1990 zurück

26.06.2010

HAGEN Dieter Kürten ist ganz ehrlich. „So viel weiß ich gar nicht mehr“, sagt er nach kurzer Überlegung. Eigentlich kein Wunder: Das Spiel England - Deutschland, WM-Halbfinale 1990, das Kürten vor 20 Jahren im ZDF kommentierte, ist eines „in einer langen Reihe von Fußballspielen, über die ich berichten durfte.“

Und doch ist es ein ganz besonderes in der deutschen WM-Historie: Es ist das bislang letzte weltmeisterschaftliche Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften. Und Kürten berichtete. „Mein Co-Kommentator war Otto Rehhagel“, erzählt der 75-Jährige. Und sonst? Hat er eine DVD vom dramatischen Elfmeterschießen, das Deutschland schließlich mit einem 5:4 ins Finale nach Rom brachte? Hat er nicht.

Wohl aber nach wie vor Gefühle der Sympathie – für Chris Waddle. „Der versemmelte den entscheidenden Elfmeter. Das ist ein großer Techniker. Das tat mir leid“, meint er. „Es war ein munteres Spiel.“ Das verspricht er sich auch an diesem Sonntag (16 Uhr/ARD vom Achtelfinale der beiden Mannschaften.

Zu Hause live dabei

Kürten ist dabei – daheim in Wiesbaden vor dem Fernseher. „Am liebsten allein“, verrät der Fußballfan, der von 1963 bis 2006 das Sportgesicht des ZDF gewesen ist, seine bescheidene Vorliebe. „Dann redet keiner rein. Wenn man mit vielen Leuten Fußball ansieht, dann wird nicht so auf die Feinheiten geguckt.“ Und die sind ihm, dem Journalisten, der schon 1966 sein erstes Aufeinandertreffen mit England, den Engländern und der deutschen Nationalmannschaft hatte, nach wie vor wichtig.

Seit dem war er bis 2006 bei jeder WM dabei – bis auf 1994 in den USA. „Vor vier Jahren in Deutschland durfte ich die VIP-Interviews machen“, sagt Kürten. „So habe ich alle deutschen Spiele gesehen.“ 2010 beschränkt er sich allerdings ganz auf das Zuschauen – vor dem Fernsehgerät.

Was das Ergebnis gegen England angeht hat Dieter Kürten gar keine Zweifel. „Wir gewinnen 2:1.“ Finale und Titel aber, wie 1990, sieht er nicht in Reichweite. Argentinien, Brasilien, Spanien und Holland räumt er gute Chancen aufs Halbfinale ein.

Lob an DFB-Elf

Von der aktuellen deutschen Mannschaft hält Kürten große Stücke. „Harmonischer, jugendlicher, spritziger als 1990. Eine WM ist gut, um Erfahrung zu sammeln. Das bringt Härte. Der Druck formt enorm“, glaubt er. Dabei wünscht der Journalist den Deutschen aber nicht noch einmal „so einen Schiedsrichter wie im Serbien-Spiel“.

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