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NWZonline.de Sport Fußball

Laabs und Merkel lassen VfB jubeln

18.08.2014

Meppen Das war der erhoffte Befreiungsschlag, auf den die Mannschaft, aber auch die Fans von Fußball-Regionalligist VfB Oldenburg gewartet hatten. Im vierten Saisonspiel gelang dem Team von Trainer Kristian Arambasic ausgerechnet beim ewigen Rivalen SV Meppen ein 2:1(1:0)-Erfolg und somit der erste Saisonsieg. Die 2629 Zuschauer in der Meppener Arena sahen am Sonntag eine packende Partie mit vielen Zweikämpfen. Dabei waren die Gastgeber über 90 Minuten die tonangebende Mannschaft, ohne die Oldenburger allerdings entscheidend zu beeindrucken. Der VfB geriet in den ersten 30 Minuten zwar mächtig unter Druck, ließ sich von den Emsländern aber nicht zu Fehlern verleiten.

Stimmen zum Spiel

Kristian Arambasic (VfB-Trainer): Das ist für mich ein toller Moment, hier in Meppen einen Derbysieg in dieser tollen Atmosphäre einzufahren. Der SVM hat es uns in der Anfangsphase ganz schön schwer gemacht und uns stark durcheinander gewirbelt. Letzten Endes konnten wir aber endlich zufrieden nach Hause fahren.

Christian Neidhart (SVM-Trainer): Wir sind in den ersten 30 Minuten gut aus der Tiefe gekommen, allerdings fehlte uns die letzte Konsequenz, um in Führung zu gehen. Jetzt heißt es, die Köpfe wieder hochzubekommen. Eine Derby-Niederlage tut immer weh.

Nils Laabs (VfB-Stürmer): Das war endlich mal ein gutes Spiel von uns. So macht das Spaß. Wir waren kämpferisch und spielerisch auf dem Posten. Besonders freut mich das erste Tor im neuen Verein für Pierre Merkel.

Mansur Faqiryar (VfB-Torwart): Ich glaube, wir haben heute die richtige Antwort für unsere Kritiker gegeben. Es war eine tolle Mannschaftsleistung.

Nach langer Krankheitspause stand VfB-Torwart Mansur Faqiryar wieder zwischen den Pfosten und strahlte die gewohnte Sicherheit aus. Auch der agile Kevin Samide gehörte wieder zur Startformation und sorgte im offensiven Mittelfeld für Gefahr.

Der VfB kam in der ersten halben Stunde allerdings kaum aus der eigenen Hälfte. In der 32. Minute hatten Meppens Fans bereits den Torschrei auf den Lippen, aber Ramiz Pasiov rutschte zwei Meter vor dem Oldenburger Tor knapp am Ball vorbei.

Im Gegenzug zeigte die VfB-Offensive ihre Klasse, als Mohamed Aidara den Ball auf den freistehenden Nils Laabs passte und dieser mit einem sehenswerten Schuss ins lange Eck die überraschende Gäste-Führung erzielte. „Das 1:0 kam für uns rechtzeitig kurz vor der Halbzeit und gab uns die Sicherheit, die uns gefehlt hatte“, resümierte Arambasic.

Auch nach der Pause drückte Meppen weiter auf das Tempo, doch die VfB-Abwehr stand wie ein Bollwerk. Zudem raubte Faqiryar mit seiner Ruhe den gegnerischen Stürmern den Nerv. Der VfB wartete geduldig auf seine Chancen und war mit schnellen Kontern immer wieder gefährlich. In der 55. Minute passte Thorsten Tönnies auf Pierre Merkel, der seinem Gegenspieler entwischte und unhaltbar für Meppens Ersatztorwart Hannes Frerichs zur beruhigenden 2:0-Führung vollendete.

Der Neu-Oldenburger sprühte vor Spielwitz und Lauffreude und krönte mit seinem ersten Tor für den VfB seine exzellente Leistung. Mit dem 2:0 im Rücken dominierte der VfB fortan das Spielgeschehen. Meppen versuchte zwar, alles nach vorne zu werfen, aber Abspielfehler oder die gut gestaffelte VfB-Abwehr verhinderten zunächst den Anschlusstreffer.

In der 60. Minute hatte Laabs sogar das 3:0 auf dem Fuß, doch sein Schuss verfehlte das Tor um Zentimeter. Zwei Minuten vor Schluss keimte beim Meppener Anhang noch einmal Hoffnung auf, als Hedon Selishta mit einem Fallrückzieher den 1:2-Anschlusstreffer erzielte. Doch der VfB brachte den Vorsprung souverän über die Zeit. Mit der bisher besten Saisonleistung und einem harmonischen Angriffsduo Merkel/Laabs setzte der VfB ein erstes Ausrufezeichen. Zudem verließen die Oldenburger den Tabellenkeller.

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