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NWZonline.de Fussball

VfL vermasselt Rückrundenstart – 0:1

25.11.2019

Wildeshausen Niederlagen gegen die direkten Konkurrenten tun immer besonders weh. Das trifft speziell auf das 0:1 (0:1) des VfL Wildeshausen gegen den BV Essen am Sonntagnachmittag zu, denn dadurch rutschten die Wildeshauser erstmals in dieser Saison auf einen Abstiegsplatz in der Fußball-Landesliga. Die Rot-Weißen, für die es die vierte Pleite hintereinander war, belegen nach dem ersten Rückrundenspiel mit 20 Punkten den zwölften Tabellenplatz. Der Gegner aus dem Landkreis Cloppenburg, der im Hinspiel noch mit 0:3 das Nachsehen gehabt hatte, verbesserte sich mit nunmehr 21 Zählern auf Rang neun.

Klar, dass sich Patrick Meyer seinen Einstand als Interims-Cheftrainer etwas anders vorgestellt hatte. Allerdings musste der 30-Jährige auch eingestehen, „dass das Ergebnis am Ende in Ordnung“ ging. „Vor allem in der zweiten Halbzeit war das zu wenig von uns. Es wirkte fahrig, die Jungs haben nicht mit der Überzeugung und dem notwendigen Mut gespielt“, kritisierte Meyer nach dem wenig erwärmenden Auftritt seiner Elf vor rund 180 Zuschauern. Dagegen zeigte sich Essens Coach Mohamad Nasari begeistert: „Geiles Spiel“, rief er seinen Spielern im Mannschaftskreis zu, ehe er zu fachlichen Analyse überging: „Alle haben gekämpft, es war eine tolle Mannschaftsleistung, und ich konnte mich auf jeden Spieler verlassen.“

Dass sich der Hauptplatz im Krandel-Stadion überhaupt in einem spielfähigen Zustand befand, war den A-Junioren des VfL zu verdanken, die am Samstag stundenlang mit Ausbesserungsarbeiten beschäftigt waren. „Das hat noch einmal viel gebracht“, bedankte sich Abteilungsleiter Ottmar Jöckel bei den Helfern. Dennoch sprachen beide Teams hinterher von schwierigen Verhältnissen. So besaß die Begegnung insgesamt auch kein allzu hohes Niveau, und Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Die erste gute Möglichkeit hatte Maximilian Seidel für den VfL, doch sein Schuss wurde von Orgest Buzi geblockt (10. Minute). Auf der anderen Seite rauschte ein Distanzversuch von Nikita Kirik über das VfL-Tor (29.). Die beste Wildeshauser Chance hatte anschließend Steven Müller-Rautenberg, der nach einem Missverständnis in der Gäste-Abwehr am schnellsten schaltete, die Kugel aber knapp über das Tor jagte (35.).

Schwere Folgen hatte dann der Patzer von VfL-Innenverteidiger Thorben Schütte. Dieser sah bei einem hohen Ball im Duell gegen Vafing Jabateh alles andere als gut aus. Der Essener bedankte sich, verlud anschließend auch den ansonsten kaum geprüften Wildeshauser Keeper David Lohmann und erzielte das 0:1 (41.). „Bis auf den einen Ball haben wir alles andere eigentlich gut verteidigt“, fand Meyer – doch eben dieses eine Gegentor sollte auch das Spiel entscheiden. „Wir wussten, dass wir hier nicht viele Chancen bekommen würden“, freute sich Nasari über die Kaltschnäuzigkeit seiner Elf.

In der zweiten Halbzeit bekamen die Gastgeber bis auf vier Distanzschüsse von Müller-Rautenberg nicht viel zustande. Der offensive Mittelfeldspieler war noch einer der besten Wildeshauser an diesem Tag, verletzte sich aber zu allem Überfluss kurz vor Schluss, so dass der VfL, der bereits dreimal gewechselt hatte, die Partie in Unterzahl beendete. „Ich hatte nicht das Gefühl, dass wir das Spiel drehen könnten“, sagte ein deprimierter Meyer, der zudem einen langen Ausfall von Müller-Rautenberg befürchtet.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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