LEEDS - Die Vorwürfe von sexueller Nötigung bleiben für Brasiliens Fußballstar Robinho vom englischen Premier-League-Club Manchester City ohne strafrechtliche Folgen. Die Polizei in Leeds teilte mit, sie stelle ihre Ermittlungen ein. Nach einer Party mit Teamkollegen am 14. Januar war der Brasilianer kurzzeitig festgenommen und verhört worden. Eine 18-jährige Frau hatte erklärt, Robinho habe sie belästigt.

Robinho war 2008 von Real Madrid zu Manchester City gewechselt, das seit der Übernahme durch die Herrscherfamilie des Golfscheichtums Abu Dhabi der reichste Club der Welt ist. Zu Jahresbeginn war der Angreifer aufgefallen, als er sich unerlaubt von Trainingslager der Mannschaft auf Teneriffa entfernt hatte und nach Brasilien geflogen war. Manchester City tritt an diesem Donnerstag (20.45 Uhr/Sat 1) im Viertelfinal-Hinspiel des Uefa-Cups beim Hamburger SV an.