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NWZonline.de Sport Fußball

Regionalliga: Leistung versetzt Trainer in Wut

12.09.2016

Hildesheim Dietmar Hirsch war angefressen. „Das wird Konsequenzen bei der Aufstellung am nächsten Sonntag haben“, schimpfte der Trainer des Fußball-Regionalligisten VfB Oldenburg am Sonntag beim Training: „Auch der freundliche Ton dürfte zunächst einmal Pause haben.“

Auslöser für die miese Laune von Hirsch war der Auftritt seiner Mannschaft am Sonnabend in Hildesheim gewesen. Der VfB lieferte dort eine desolate Vorstellung ab und kassierte eine 1:2-Niederlage. Trotz einer 1:0-Führung schaffte es das Hirsch-Team nicht, die Partie gegen eine keineswegs überragende Hildesheimer Elf für sich zu entscheiden. Hildesheim hatte den Gästen aus Oldenburg aber eines voraus: den unbedingten Siegeswillen.

Statistik

Hildesheim: Zumbeel - Lange, Ströhl (67. Tim Franke), Dominik Franke, Marveggio - Hot, Schulze, Golombek, Plaschke, Hartmann - Ibekwe (51. Sonntag). Oldenburg: Nettekoven - Denz, Lach, Lingerski (46. Eiter), Adomako - Pollasch, Aug, Waldow (56. Neldner), Tönnies (70. Kramer) - Franziskus, Azong. Tore: 0:1 Thorsten Tönnies (37.), 1:1 Tim Franke (73.), 2:1 Dominik Franke (90.+4). Schiedsrichter: Kevin Rosin (Eimsbüttel). Zuschauer: 980.

„Das Schlimme an dieser Niederlage ist, dass es so aussah, als wenn meine Mannschaft nicht konnte und auch nicht wollte. Die Gegentore waren einfach nur katastrophal“, schimpfte der völlig entnervte VfB-Trainer nach dem Spiel. Dabei sah es zunächst nach einer klaren Sache für den VfB aus. Nachdem ein Freistoß von Daniel Franziskus vom Innenpfosten zurückgesprungen war, stand Thorsten Tönnies richtig und drückte den Ball zur 1:0-Führung ein.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Leon Lingerski das 2:0 auf dem Fuß. Nach einem Konter passte Franziskus quer durch den Strafraum und Lingerski hätte sich die Ecke aussuchen können. Stattdessen schob er den Ball Hildesheims Torwart Nils Zumbeel in die Arme. Während sich der VfB in der ersten Halbzeit nur wenige Chancen erarbeitet hatte, schien es so, als wolle er nach dem Seitenwechsel die knappe Führung bei 30 Grad im Schatten nur über die Zeit bringen. Da hatten die Hildesheimer einiges dagegen. Wenn auch spielerisch nicht überzeugend, war dem Team von Trainer Mario Block anzumerken, dass es den unbedingten Willen zum Erfolg ausstrahlte.

Während die Gastgeber stetig Richtung VfB-Tor marschierten, zogen sich die Gäste in ihre Hälfte zurück und überließen dem Gegner das Spiel. Nach zögerlichem Eingreifen der Defensiv-Abteilung zog der kurz zuvor eingewechselte Tim Franke in der 73. Minute zum 1:1 ab. Als beim VfB auf den Schlusspfiff gewartet wurde, nutzte in der vierten Minute der Nachspielzeit Dominik Franke eine Nachlässigkeit in der Abwehr und brachte den Ball zum verdienten 2:1-Sieg im Tor unter.

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