Bremen - Werder Bremens Aufsichtsratsvorsitzender Willi Lemke (67) hat eine gerechtere Verteilung der Einnahmen in der Fußball-Bundesliga angeregt.
„Es wird der Bundesliga auf Dauer nichts bringen, wenn wenige Teams alle Wettbewerbe klar dominieren“, sagte Lemke, der von 1981 bis 1999 Manager bei Werder war, der „Bild am Sonntag“: „Ich bin der Überzeugung, dass eine Diskussion über einen gerechteren Verteilungsschlüssel für die gemeinsam erwirtschafteten Gelder der Liga nicht schaden würde.“
Die finanziellen Probleme seines Clubs begründete Lemke mit den gut dotierten Altverträgen einiger Spieler bei gleichzeitigem Wegfall der Champions-League-Einnahmen.
