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NWZonline.de Sport Fußball

Kovac gibt Zeitspiel-Tricks zu

21.02.2019

Liverpool Nach dem 0:0 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim FC Liverpool hat Bayern Münchens Trainer Niko Kovac einen vermeintlichen Krampf von Javi Martínez in der Schlussphase der Partie als taktisches Mittel beschrieben. „Wir wissen alle, wie es ist, es ist kurz vor Ultimo, da versucht man auch ein bisschen Zeit zu schinden“, sagte der Trainer des deutschen Fußball-Rekordmeisters nach der Nullnummer am Dienstagabend: „Also der Javi hat gute Laufleistungswerte, das heißt, er kann gar keinen Krampf haben, das ist alles auch ein bisschen gespielt.“

Kovac sprach noch von einer vergleichbaren Szene im DFB-Pokalspiel bei Hertha BSC vor zwei Wochen, welches die Münchner mit 3:2 nach Verlängerung gewannen. „Ich kann mich daran erinnern, in Berlin hatten wir auch den King (Kingsley Coman, Anm. d. Red.), der sich dort dann urplötzlich einen Krampf reingezogen hat, aber es war keiner“, erzählte der Bayern-Coach und warb um Verständnis: „Es geht einfach letzten Endes auch ein bisschen darum: Man muss die Ruhe reinbringen. Das machen sie gut, dafür haben sie die Erfahrung.“

Insgesamt war Kovac mit dem disziplinierten Auftritt seiner zuletzt defensiv oft anfälligen Mannschaft an der Anfield Road sehr zufrieden. „Jeder hat für jeden gearbeitet“, lobte der Coach. „Die Viererkette war eine Viererkette. Wir haben defensiv gedacht. Der Plan hat gut funktioniert“, betonte Mats Hummels, der wie in besten Zeiten zusammen mit den bärenstarken Martinez und Thiago die hoch gelobte „Reds“-Offensive mit Mo Salah, Roberto Firmino und Sadio Mane kaum zur Entfaltung kommen ließ. Für Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge ein Verdienst von Trainer Kovac, der das Team „sehr gut eingestellt“ habe.

Übermut kam bei den Bayern nach dem beachtlichen Resultat jedoch nicht auf. „Ich warne davor, mit zu viel Euphorie ins Rückspiel zu gehen. Es ist kein Ergebnis, das gefahrlos ist“, betonte Rummenigge mit Blick auf den zweiten Showdown am 13. März in München. Er selbst habe 1981 zusammen mit Präsident Hoeneß nach einer Nullnummer in Liverpool schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht. „Wir sind dann nach einem 1:1 in München ausgeschieden. Wir dürfen nicht den gleichen Fehler machen, wir müssen ein zweites sehr gutes Spiel machen“, sagte der Bayern-Boss.

Am Dienstagabend blieb das erhoffte Spektakel aus, weil die Bayern „super konzentriert waren und uns das Leben echt schwer gemacht haben“, wie Liverpools Coach Jürgen Klopp einräumte. So sei dieser erste Showdown im Achtelfinale der Champions League laut Klopp „wie das Hornberger Schießen“ gewesen: „Viel Ballyhoo vor dem Spiel und am Ende ist das jetzt herausgekommen.“

Ein 0:0, das Klopp „absolut in Ordnung“ fand. „Es ist kein Traumergebnis, aber ein Ergebnis, mit dem wir arbeiten können“, sagte er und gab sich kämpferisch: „Ich bin sicher, dass Bayern sich besser fühlt als wir, aber wir haben drei Wochen, es ist nichts entschieden.“

Im Rückspiel ist Liverpools Anführer und Abwehrturm Virgil van Dijk nach Gelb-Sperre wieder dabei. Bayern wird am 13. März dagegen Joshua Kimmich, der die dritte Gelbe Karte im Wettbewerb sah, ersetzen müssen.

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