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NWZonline.de Sport Fußball

Löw kündigt unangenehme Entscheidungen an

06.05.2014

München Jetzt ist Joachim Löw am Zug. Nach der letzten Kandidaten-Sichtung, zu der er mit seinen Assistenten am Wochenende in die Bundesligastadien ausgeschwärmt war, wird der Bundestrainer am Donnerstag in der Frankfurter DFB-Zentrale mit einem erweiterten Kader von vermutlich 26 oder 27 Akteuren erste Vorentscheidungen für die Fußball-WM (12. Juni bis 13. Juli) treffen.

„Es wird Entscheidungen geben, die dem einen oder anderen wehtun werden“, hatte Löw angekündigt. Etliche Wackelkandidaten gibt es nach einer Saison, in der sich viele Akteure mit Verletzungen und Formkrisen herumplagten. Darum gilt: Löw könnte mal wieder Überraschungen aus dem Hut zaubern, wie er es schon mit der Nominierung von Matthias Ginter, Pierre-Michel Lasogga, André Hahn und Shkodran Mustafi beim Spiel im März gegen Chile (1:0) getan hatte.

Die Nominierungsregeln

Die Fifa schreibt die Regeln für die WM-Spielerauswahl in den Turnier-Regularien genau vor. Bis zum 13. Mai um Mitternacht müssen die Namen von maximal 30 Spielern eines vorläufigen Aufgebots benannt sein. Diese Kader werden im Gegensatz zu bisherigen Turnieren am 16. Mai (ca. 12 Uhr/MESZ) veröffentlicht.

Am 2. Juni – wiederum bis Mitternacht – muss Löw diesen Kader auf die 23 Profis reduzieren, die bei der WM eingesetzt werden.

Anschließend kann Löw nur noch für nachweislich verletzte Spieler bis 24 Stunden vor dem ersten WM-Spiel gegen Portugal am 16. Juni (18 Uhr/MESZ) nachnominieren.

Khedira, Schweinsteiger, Klose, Gomez, Özil, Hummels, Schmelzer, Adler, Höwedes, Jansen, Sven Bender, Sam – die Liste mit Spielern, die auch noch im WM-Jahr länger ausfielen, ist lang. Aber Löw kann auf eine gezielte Vorbereitung setzen. Im Trainingslager vom 21. bis 31. Mai in Südtirol „werden wir bei allen Einheiten allen Spielern alles abverlangen können“, sagte Teammanager Oliver Bierhoff.

„Wir sind weltmeisterlich vorbereitet, wenn es losgeht“, hat Löw für den 16. Juni, den Ernstfall gegen Portugal, versprochen. Ein Sonderfall ist Sami Khedira, der nach seinem Kreuzbandriss vor dem Comeback bei Real Madrid steht und den Löw unbedingt mitnehmen möchte.

Da der DFB erst am nächsten Dienstag eine vorläufige Liste mit maximal 30 Namen an den Weltverband melden muss, möchte Löw sich so viele Optionen wie möglich offen halten. Im Länderspiel am selben Tag, also am Dienstag, 13. Mai (20.45 Uhr/ZDF), gegen Polen in Hamburg könnte er letzte Kandidaten dafür sichten, zumal er dort ohnehin eine Mannschaft ohne etliche WM-Fixkräfte aufbieten muss. Unter anderem fehlen die Pokalfinalisten aus München und Dortmund.

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