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NWZonline.de Sport Fußball

Champions League: Bayern träumen vom Titel-Triple

27.02.2020

London Im Glücksgefühl der rauschenden Münchner Fußballnacht in London überreichte Karl-Heinz Rummenigge beim Bankett ein symbolträchtiges Geburtstagsgeschenk an Hansi Flick. Das (titel)reife 3:0 (0:0) im Champions-League-Achtelfinale beim FC Chelsea war gerade zwei Stunden alt, als der Vorstandsboss ein klares Zukunftssignal an den am Montag 55 Jahre alt gewordenen Trainer und Baumeister eines in Europa wieder machtvoll auftretenden Bayern-Teams übermittelte.

Denn Rummenigge lüftete vor den lauschenden Edelfans, Sponsoren und mitreisenden Reportern gleich das Geheimnis, was sich „in dem roten Päckchen“ befinde: „Ein Stift. Und mit Stiften unterschreibt man bei Bayern München manchmal auch Papiere.“

Durch den Ballsaal ging angesichts der Absichtserklärung für die geplante Verlängerung des Cheftrainer-Vertrages von Flick über das Saisonende hinaus ein Raunen. Rummenigge umschmeichelte Flick am Tisch der Großkopferten um Ehrenpräsident Uli Hoeneß förmlich mit warmen Worten, die ihm bei dessen Vorgänger Niko Kovac selbst nach dem Double-Gewinn 2019 nicht über die Lippen kommen wollten. „Mach es weiter so. Bleib wie du bist. Wir sind sehr, sehr zufrieden mit dem, wie die Mannschaft spielt, mit den Ergebnissen und dem Fußball, den sie zelebriert.“

Flick hatte in den 90 Minuten zuvor an der Stamford Bridge, wo bis zum Dienstagabend noch keine deutsche Mannschaft gewonnen hatte, auf der großen europäischen Bühne den Eignungstest als Bayern-Coach bestanden. „Die Mannschaft hat die Vorgaben super umgesetzt“, lobte er seine Spieler, bevor er sich auf Rummenigges Absichtserklärung ein Weißbier gönnte.

Champagner könnte im Mai folgen für ein von Flick geformtes und entwickeltes Bayern-Kollektiv, dass in London perfekt harmonierte und in den beiden Torschützen Serge Gnabry und Robert Lewandowski, der vor seinem elften Königsklassentreffer der Saison Gnabry das 1:0 und 2:0 aufgelegt hatte, zwei herausragende Matchwinner hatte.

Im Rückspiel und auch im Pokal-Viertelfinale am Dienstag bei Schalke 04 allerdings wird Lewandowski fehlen. Der Pole zog sich in London einen Anbruch der Schienbeinkante am linken Kniegelenk zu und fällt rund vier Wochen aus. Das Bein werde nun zehn Tage mit einem Gipsverband ruhiggestellt, danach solle bereits das Aufbautraining beginnen, teilten die Bayern am Mittwoch mit. Spätestens zum Viertelfinale im April und für den Saison-Endspurt werden sie ihren Torjäger brauchen.

„Das ist eine Stadt, die mag uns, die mag Bayern“, bemerkte Rummenigge indes. Der Finalsieg 2013 in Wembley, das Tottenham-Torfest (7:2) und jetzt das praktisch schon gebuchte Viertelfinal-Ticket gegen Chelsea, den Final-Alptraum von 2012, benannte der Bayern-Chef als Belege. „Es war wichtig, ein Statement zu setzen“, sagte Manuel Neuer.

„Ein 3:0-Auswärtsergebnis ist natürlich ein Träumchen“, meinte Thomas Müller: „So macht es Spaß, Anhänger und Spieler des FC Bayern zu sein.“ Die Ü-30-Spieler wie Neuer und Müller, die 2013 beim Titel-Triple unter Jupp Heynckes dabei waren, spüren, dass sieben Jahre später unter Flick wieder etwas Großes gelingen könnte. Man sei zum Champions-League-Triumph „absolut in der Lage“, verkündete Müller: „Da geht was!“

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