LONDON - Die Hoffnung auf Wayne Rooneys (24) Blitz-Comeback elektrisiert Englands Fußball-Meister: Der Stürmerstar von Manchester United könnte nur acht Tage nach seiner Knöchelverletzung aus dem Hinspiel (1:2) schon an diesem Mittwoch (20.45 Uhr/Sat 1) im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Bayern München wieder auflaufen. Die medizinische Abteilung der Briten schätzt die Einsatzchancen des besten Torjägers der Premier League (26 Treffer) derzeit auf 40 Prozent.
Bei der 1:2-Niederlage von ManU im Spitzenspiel gegen den FC Chelsea wurde Rooney schmerzlich vermisst. Trainer Sir Alex Ferguson war nach der Niederlage außer sich: „Ich kann das Drogba-Tor nicht verstehen. Der Linienrichter steht direkt davor, kein Verteidiger weit und breit. Wir wurden von den Unparteiischen geschlagen“, schimpfte der Trainer über den vorentscheidenden Treffer zum 0:2, den Didier Drogba (78. Minute) aus einer Abseitsposition erzielt hatte.
„Chelsea ist nun Favorit“, erklärte Ferguson. „Nichts ist entschieden“, entgegnete sein Gegenüber Carlo Ancelotti, der Michael Ballack erst in der 82. Minute gebracht hatte.
Auch Arsenal London, für das Nicklas Bentner in der Nachspielzeit zum 1:0-Sieg gegen Wolverhampton traf, hat noch Titelchancen. Zunächst steht aber das Champions-League-Duell diesen Dienstag beim FC Barcelona (Hinspiel 2:2) an, bei dem Cesc Fabregas, William Gallas und Andrej Arschawin fehlen.
Auch bei Barca fällt in Zlatan Ibrahimovic ein Topspieler aus. „Die Partie ist der Schlüssel der gesamten Saison. Kommen wir weiter, werden wir noch für manch andere Überraschung sorgen“, meinte Trainer Josip Guardiola mit Blick auf das Spiel in der Primera Division beim punktgleichen Tabellenführer Real Madrid am Sonnabend.
Sorgen hat Inter Mailand vor dem Königsklassen-Rückspiel bei ZSKA Moskau diesen Dienstag: Clubchef Massimo Moratti soll im Zuge des Manipulationsskandals um Luciano Moggi, Ex-Manager von Juventus Turin, Einfluss auf Referees ausgeübt haben.
