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NWZonline.de Sport Fußball

Trainerbeben in London breitet sich bis München aus

21.11.2019

London /Mühchen Zwischen dem Aus für Teammanager Mauricio Pochettino bei Tottenham Hotspur und der Verkündung von Jose Mourinho als Nachfolger lagen gerade mal elf Stunden – und ein Trainerbeben, dessen Druckwellen sich bis nach München ausbreiteten. Während das Mutterland des Fußballs über die Rückkehr von „The Special One“ Mourinho diskutiert, hat der FC Bayern bei seiner Trainersuche plötzlich eine neue Option: Pochettino.

„Er hat es in Tottenham über Jahre top gemacht“, sagte der Münchner Nationalspieler Joshua Kimmich über den Argentinier, „sie hatten eine Riesenkonstanz in den letzten Jahren, waren immer vorn mit dabei, mit dem Highlight Champions-League-Finale. Er ist ein Top-Trainer.“ Aber, fügte Kimmich an: „Ich weiß nicht, ob er für uns in Frage kommt.“

Das muss die bayerische Trainerfindungskommission mit Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Sportdirektor Hasan Salihamidzic beantworten. Zumindest Salihamidzic wird nachgesagt, er sei ein „Fan“ von Pochettino. Schon vor dem Engagement des inzwischen geschassten Niko Kovac soll er 2018 bei ihm angefragt haben, beim Audi Cup im vergangenen Sommer in München wurde der Kontakt intensiviert.

Laut Rummenigge soll zwar Hansi Flick die Bayern „bis Weihnachten und möglicherweise darüber hinaus“ anleiten. Mit Pochettino ist aber nun plötzlich der gesuchte große Name frei – anders als die zuletzt für Sommer gehandelten Pep Guardiola, Thomas Tuchel oder Erik ten Hag. Pochettino gilt als Entwickler mit großem Einfühlungsvermögen, aber: Einen Titel hat der 47-Jährige noch nicht gewonnen.

Anders als Mourinho, der bereits 20 große Pokale holte. „In Jose haben wir einen der erfolgreichsten Teammanager im Fußball“, sagte Spurs-Präsident Daniel Levy. Mourinho, dem sein Vertrag bis 2023 umgerechnet 17,5 Millionen Euro pro Saison einbringen soll, schwärmte von seiner neuen Aufgabe. „Die Qualität in der Mannschaft begeistert mich“, sagte der Portugiese (56). Mit Spielern wie Harry Kane oder Christian Eriksen zu arbeiten, „ist das, was mich gereizt hat“. Dabei hatte Mourinho 2015 betont, er würde ein Angebot der Spurs ausschlagen, weil er die Fans seines Ex-Clubs FC Chelsea „zu sehr liebe“.

Sein Debüt feiert der vor elf Monaten bei Manchester United entlassene Coach am Samstag im Derby bei West Ham United, in zwei Wochen geht’s nach Old Trafford. Am 11. Dezember gastieren die Spurs in der Champions League – beim FC Bayern.

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