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NWZonline.de Sport Fußball

Offensiv-Flaute bringt Torjäger nur leicht ins Grübeln

31.07.2017

Lübeck Kein funktionierendes System, eine Leibchen-Posse, zwei individuelle Fehler und zahllose enttäuschte Gesichter: Das Saison-Eröffnungsspiel beim Namensvetter aus Lübeck sollte für Regionalligist VfB Oldenburg zu einem Fußball-Fest werden, wurde aber zum Fußball-Frust. Die klare 0:2 (0:0)-Auftaktpleite versetzte viele Beobachter in Alarmstimmung, Trainer wie Führungsspieler gaben sich dagegen ruhig.

„Es sind nur Kleinigkeiten – wir dürfen uns nicht verrückt machen“, sagte Daniel Franziskus nach dem Duell vor 2201 Fans im Stadion an der Lohmühle und großer TV-Kulisse bei Sport 1. Im Schnitt sahen 310 000 Zuschauer (2016/17 verfolgten 250 000 die Regionalliga-Übertragungen), wie die Gäste in gelben Leibchen spielten, weil die blauen Trikots Lübecks grünen zu ähnlich waren und die weißen Auswärtshemden erst Anfang dieser Woche vom neuen Ausrüster kommen.

„Für unsere Verhältnisse war es keine enttäuschende Leistung“, verteidigte Coach Dietmar Hirsch mit Verweis auf die Ausfälle sein Team. Neben Innenverteidiger Muhittin Bastürk (Zeh gebrochen) und Stürmer Kifuta Kiala Makangu (Rückschlag nach Knieverletzung) fehlte auch Kapitän Thorsten Tönnies (Rippenbruch).

„Wir müssen die individuellen Fehler abstellen – dann läuft’s bestimmt“, sagte Franziskus, der seinen Torriecher in Lübeck nicht zeigen konnte. Im 5-1-2-2-System, bei dem die Außen Pascal Richter und Ibrahim Temin defensiv die Dreier- zur Fünferkette machten und bei eigenem Ballbesitz ihre Schnelligkeit nach vorn einbringen sollten, hingen die vier offensiv ausgerichteten Oldenburger zu oft im luftleeren Raum.

Die als Doppel-Spitze aufgebotenen Tshomba Oliveira und Marcel Lück fielen fast nur durch kleine Fouls auf. Franziskus und Marc Meunier mühten sich vor Abräumer Dino Fazlic vergeblich um Kontrolle. „Im Training hat das eigentlich super funktioniert – im Spiel nicht“, sagte Franziskus zu der verpufften Offensiv-Marschroute über die Außenpositionen.

Das erstmals so praktizierte Defensivkonzept mit der Kette um Abwehrchef Ahmet Saglam, Frederik Lach und Leon Lingerski sowie Richter und Temin funktionierte dagegen nach anfänglichen Problemen recht gut. Individuelle Fehler von Meunier (stoppte Yannick Deichmann und Torschütze Gökay Isitan vor dem 0:1 nicht, 60. Minute), und Oliveira, der das 0:2 von Marvin Thiel einleitete (65.), sorgten aber für Oldenburger Tristesse. Hirsch: „Wir leben von der Ordnung, da kann es nicht sein, dass ein Stürmer den Einwurf macht.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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