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Champions League Neuer hechtet sich in Herzen der Fans

Christian Kunz Klaus Bergmann

MADRID - Koan Neuer, koan Finale – in der magischen Nacht von Madrid wussten alle Bayern, bei wem sie sich zu bedanken hatten. „Ich hoffe, dass jetzt der Letzte in München begriffen hat, warum wir Manuel Neuer verpflichtet haben. Ich hoffe, dass da ein paar Abbitte tun“, betonte Präsident Uli Hoeneß in seiner Lobeshymne auf den „Weltklassetorwart“.

Im Elfmeterschießen des Halbfinal-Rückspiels der Champions League wurden die Versuche der Weltstars Cristiano Ronaldo und Kaká in der rechten Torwartecke zur Beute des 26-Jährigen. Und nach dem von Bastian Schweinsteiger sicher verwandelten letzten Elfmeter hüpfte Neuer auf dem Rasen des Bernabéu-Stadions umher.

Die Münchner siegten im Elfmeterschießen mit 3:1, nachdem Real Madrid durch ein 2:1 nach 90 und 120 Minuten die 1:2-Hinspielniederlage ausgeglichen hatte. Cristiano Ronaldo erzielte am Mittwoch die Tore für Real (6. Minute, Handelfmeter und 14.), für die Münchner war Arjen Robben erfolgreich (27., Foulelfmeter). Im Finale treffen die Bayern am Sonnabend, 19. Mai (20.45 Uhr/Sat 1), in München auf den FC Chelsea.

„Direkt nach dem Spiel war noch viel Adrenalin im Körper“, schilderte der Fußball-Nationaltorwart die Glücksmomente seines bislang größten Sieges mit dem neuen Club. Für 25 Millionen Euro war Neuer vor der Saison von Schalke 04 gekommen und wurde längst nicht von allen geliebt. Noch vor einem Jahr wurde der Keeper von Bayern-Fans mit Transparenten („Koan Neuer“) verschmäht. Diese Plakate wird es nun nicht mehr geben.

Am Donnerstag durften die Bayern-Profis nach der Rückkehr durchschnaufen. An der Säbener Straße wurde das Team von ein paar hundert Fans begrüßt. Statt zum Auslaufen schickte Trainer Jupp Heynckes die Mannschaft dann in den freien Nachmittag.

Die Übertragung des Spiels aus Madrid bescherte Sat 1 exzellente Zahlen. Im Schnitt sahen 12,6 Millionen Fans das Spiel. Das entsprach einem Marktanteil von 41,9 Prozent.

Derweil gaben die Münchner am Donnerstag zwei Personalentscheidungen bekannt. Wie vermutet, wechselt der brasilianische Verteidiger Dante von Borussia Mönchengladbach zu den Münchnern. Der 28-Jährige kostet knapp fünf Millionen Euro Ablöse und erhält einen Vierjahresvertrag.

Stürmer Ivica Olic verlässt dagegen den FC Bayern. Der 32-jährige Kroate spielt in den kommenden zwei Jahren für den VfL Wolfsburg. Olic wechselt ablösefrei.

Marca:

Und wieder die schwarze Bestie! Adiós Múnich, Real vergibt eine historische Chance. Schweinsteiger, das schwerste Schwergewicht der Bayern, hebt die Bayern ins Finale.

AS:

Höchststrafe! Real Madrid scheitert nach einer heroischen Partie im Elfmeterschießen. Bayern bringt das Bernabéu zum Schweigen. Aber es wird ein spanisches Finale, es spielen Torres und Mata gegen Mario Gomez.

El Mundo Deportivo:

Raus! Schweinsteiger besiegelt den zigsten weißen Flop in der Champions League. Wie wir wissen: Alle spielen Fußball, am Ende aber gewinnen die Deutschen.

Sport:

Harter K.o. im Bernabéu gegen ein Bayern, das viel besser war. Madrid gewinnt vielleicht die Liga, aber das Bild von Real in der Champions League bleibt blamabel.

La Razon:

Weißer Stolz! Mourinhos Mannschaft scheitert gegen die Bayern in einem Herzinfarkt-Spiel. Höchststrafe! Real war explosiver, lief mit Benzin, die Bayern waren ein dieselbetriebener Panzer.

El Pais (alle Spanien):

Madrid kann Bayern nicht einschüchtern. Die deutsche Mannschaft war besser als die spanische. The Independent: Bayern hat Mourinhos Mannschaft in deren Wohnzimmer geschlagen. Nun muss Chelsea das gleiche bei den Deutschen gelingen, um die Champions League zu gewinnen. The Mirror: Keine Chance, José. Bayern verhindern ein Wiedersehen Mourinhos mit Chelsea. The Times (alle England): Man darf die Deutschen nie abschreiben. Chelsea wird das beim Finale in München sicher nicht tun.

asdfasdf

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Die spanische Presse

Achtmal

stand der FC Bayern im Finale des höchsten europäischen Vereinspokals. Viermal gewann der Club, zuletzt 2001. Bei der jüngsten Finalteilnahme gab es 2010 ein 0:2 gegen Inter Mailand.

Drei Bayern-Profis

sind im Finale gelb-gesperrt (Holger Badstuber, David Alaba und Luiz Gustavo). Beim Gegner Chelsea dürfen Ramires, Branislav Ivanovic und Raul Meireles aufgrund Gelber Karten nicht mitwirken. John Terry ist zudem rotgesperrt. Trotz Kritik an der Regelung will die Uefa daran festhalten, dass Akteure aufgrund von Sperren in einem Finale nicht mitspielen dürfen. In der Geschichte der Champions League (seit 1992/93) hat noch kein Team ein Finale im eigenen Stadion bestritten. Im Vorgänger-Wettbewerb, dem Europapokal der Landesmeister, war dies dreimal der Fall gewesen: 1957 in Madrid: Real Madrid - AC Florenz 2:0. 1965 in Mailand: Inter - Mailand - B. Lissabon 1:0. 1984 in Rom: AS Rom - FC Liverpool 2:4 i.E.

Marca:

Und wieder die schwarze Bestie! So nah – und doch so fern! Adiós Múnich, Real vergibt eine historische Chance. Schweinsteiger, das schwerste Schwergewicht der Bayern, hebt die Bayern ins Finale.

AS:

Höchststrafe! Real Madrid scheitert nach einer heroischen Partie im Elfmeterschießen. Bayern bringt das Bernabéu zum Schweigen. Aber es wird ein spanisches Finale, es spielen Torres und Mata gegen Mario Gomez.

El Mundo Deportivo:

Schweinsteiger besiegelt den zigsten weißen Flop in der Champions League. Wie wir wissen: Alle spielen Fußball, am Ende aber gewinnen die Deutschen.

Sport:

Harter K.o. im Bernabéu gegen ein Bayern, das viel besser war. Real gewinnt vielleicht die Liga, aber das Bild von Real in der Champions League bleibt blamabel.

Die spanische Presse zollte dem FC Bayern großen Respekt.

Marca:

Und wieder die schwarze Bestie! So nah – und doch so fern! Adiós Múnich, Real vergibt eine historische Chance. Schweinsteiger, das schwerste Schwergewicht der Bayern, hebt die Bayern ins Finale.

AS:

Höchststrafe! Real Madrid scheitert nach einer heroischen Partie im Elfmeterschießen. Bayern bringt das Bernabéu zum Schweigen. Aber es wird ein spanisches Finale, es spielen Torres und Mata gegen Mario Gomez.

El Mundo Deportivo:

Schweinsteiger besiegelt den zigsten weißen Flop in der Champions League. Wie wir wissen: Alle spielen Fußball, am Ende aber gewinnen die Deutschen.

Sport:

Harter K.o. im Bernabéu gegen ein Bayern, das viel besser war. Real gewinnt vielleicht die Liga, aber das Bild von Real in der Champions League bleibt blamabel.

Die spanische Presse zollte dem FC Bayern großen Respekt.

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