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NWZonline.de Sport Fußball

Bundesliga: So geht es in Mainz nach dem Streik weiter

25.09.2020

Mainz Der in der Bundesliga bisher wohl einmalige Trainingsstreik der Fußballer von Mainz 05 hat das Image des selbst ernannten Karnevalvereins beschädigt. „Das war kein schöner Moment“, sagte Sportvorstand Rouven Schröder am Donnerstag nach mehreren Krisensitzungen mit dem Team.

Mit der Verweigerung des Trainings durch die Mannschaft am Mittwochnachmittag sei eine „Eskalationsstufe“ erreicht worden, stellte Schröder fest. Immerhin beendeten die Spieler am Donnerstagnachmittag nach intensiven Gesprächen ihren Aufstand, mit dem sie 24 Stunden zuvor gegen die zu Wochenbeginn erfolgte Suspendierung von Stürmer Adam Szalai (32) protestiert hatten. Schröder kündigte an, dass die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart nun planmäßig fortgesetzt werde.

Durch die in der Bundesliga bisher wohl einmalige Aktion – einen vergleichbaren Vorfall gab es bei der WM 2010, als Frankreichs Nationalspieler das Training boykottierten – ist das Verhältnis zwischen Trainer Achim Beierlorzer und der Mannschaft erheblich belastet. Von einem Zerwürfnis wollte der 52-Jährige allerdings nichts wissen: „Die Mannschaft hat ein Statement gesetzt, das aber nicht persönlich gegen mich gerichtet war.“ Er könne den Zusammenhalt der Profis und die Solidarität mit Szalai, der am Donnerstag erstmals bei der U 23 trainierte, nachvollziehen. „Ich habe aber kein Verständnis dafür, dass dies in den Trainingsbereich reinspielte“, kritisierte Beierlorzer. Eine Rücknahme der Suspendierung von Szalai, die aus sportlichen Gründen erfolgt sei, schloss er aus. Szalais Berater kündigte an, sich gegen die Degradierung wehren zu wollen. Ein Clubwechsel komme nicht in Frage.

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