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NWZonline.de Sport Fußball

Maradona debütiert in Schottland zum zweiten Mal

19.11.2008

NEUSS Marcello Lippi steht im Duell mit Otto Rehhagel vor einem Weltrekord und Berti Vogts in Aserbaidschan mal wieder unter Druck, doch am letzten großen Länderspieltag dieses Jahres stellt Diego Maradona alle in den Schatten. Der einst beste Fußballer der Welt gibt an diesem Mittwoch im Glasgower Hampden Park gegen Schottland sein Debüt als argentinischer Nationaltrainer und elektrisiert dabei die Massen.

„Willkommen im Zirkus Maradona“, titelte die Tageszeitung „The Times“, und sogar Weltmeister-Trainer Lippi prophezeite, dass der 48-Jährige für seine Spieler „ein Orakel, eine Quelle der Motivation“ sein werde. Maradona gab sich zurückhaltend. „Ich will eine Änderung der Einstellung, dann kommen auch die Resultate“, sagte der Weltmeister-Kapitän von 1986, der kaum Erfahrungen als Trainer hat: „Natürlich ist das ein Neuanfang, aber ich muss dabei niemandem etwas beweisen. Ich bin hier, um die Mannschaft mit meiner Erfahrung zu unterstützen“, sagte Maradona.

Im Hampden Park hatte Maradona bereits vor 29 Jahren ein Debüt gefeiert: Am 2. Juni 1979 erzielte der damals 18-Jährige beim 3:1 gegen die „Bravehearts“ auch sein erstes von 34 Länderspieltoren. Eines davon war das legendäre Hand-Tor im WM-Viertelfinale 1986 gegen England (2:1). Deswegen hat Maradona noch heute Feinde auf der Insel – auch auf der schottischen Trainerbank. „Ich werde ihm niemals verzeihen“, sagte Terry Butcher, 1986 Mitglied des englischen Teams und derzeit Co-Trainer der „Bravehearts“.

Derweil steht Marcello Lippi beim Länderspiel der Italiener in Griechenland vor einem Weltrekord. Der Weltmeister-Trainer ist seit 30 Spielen in Folge unbesiegt und könnte durch ein Unentschieden mit den Rekordhaltern Javier Clemente (Spanien/September 1994 bis Januar 1998) und Alfio Basile (Argentinien/Februar 1991 bis August 1993) gleichziehen. In Italien wäre Lippi dann alleiniger Rekordhalter. 30-mal nacheinander unbesiegt war auch Vittorio Pozzo (1930 bis 1934).

Für Aserbaidschans Nationaltrainer Berti Vogts könnte die Partie gegen Albanien unterdessen zu einem Schlüsselspiel werden. Nach nur einem Sieg (in Bahrain) in sieben Spielen könnte eine erneute Niederlage schon einen Schlussstrich unter sein Engagement im Kaukasus ziehen.

Einen guten Jahresabschluss streben wie alle der am Mittwoch weltweit über 80 im Einsatz befindlichen Nationalteams auch die Schweizer mit Ottmar Hitzfeld gegen den deutschen Gruppengegner Finnland an. Österreich als zweiter Co-Gastgeber der EM 2008 empfängt in Wien die Türkei zum zumindest mit Blick auf die Geschichte beider Länder brisanten Duell. Frankreichs zuletzt hart kritisierter Trainer Raymond Domenech steht gegen Uruguay vor einer erneuten Prüfung, nachdem der Verband ihm Mitte Oktober überraschend das Vertrauen ausgesprochen hatte. Europameister Spanien empfängt in Villarreal Chile, während Rekord-Weltmeister Brasilien

auf Portugal trifft.

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