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NWZonline.de Sport Fußball

Sicherheit: Mehr Kontrollen in Stadien nach Anschlag

21.12.2016

Berlin Die Sportwelt hat mit Anteilnahme und Fassungslosigkeit auf den Anschlag von Berlin reagiert. Zum Gedenken an die Opfer ordnete die Deutsche Fußball Liga (DFL) bei den Bundesligaspielen am Dienstag und diesem Mittwoch eine Schweigeminute und Trauerflor an.

„Damit möchten wir ein Zeichen der Verbundenheit mit den Betroffenen, aber auch mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Hauptstadt setzen“, sagte Liga-Präsident Reinhard Rauball. In Berlin war am Montagabend ein Lastwagen in einen Weihnachtsmarkt gerast, es gab mehrere Tote und Verletzte.

Mehr Ordner und Polizei

Nach dem Anschlag müssen sich die Bundesliga-Clubs und ihre Fans auf zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen einstellen. „Die Vereine sind sensibilisiert und treffen in enger Abstimmung mit den lokalen Netzwerkpartnern und insbesondere der Polizei möglicherweise erforderliche Zusatzmaßnahmen“, sagte Hendrik Große Lefert, der Sicherheitsbeauftragte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Dies könnten intensivere Einlasskontrollen oder verstärkte Ordner- und Polizeipräsenz sein.

Der Hauptstadtverein Hertha BSC kündigte an, die Sicherheitsmaßnahmen für sein Heimspiel an diesem Mittwoch (20 Uhr) gegen Darmstadt 98 zu erhöhen. „Wir sind erschüttert und betroffen. Es passiert vor unserer Haustür, in unserer Stadt“, sagte Manager Michael Preetz. Angesichts der tragischen Ereignisse auf dem Weihnachtsmarkt in Westberlin war bei der Hertha von Vorfreude auf das letzte Spiel des Jahres nichts zu spüren. „In der Kabine sprechen die Spieler darüber. Es ist nicht ganz so einfach“, meinte Trainer Pal Dardai. Hertha begrüßte die Entscheidung der DFL, den 16. Spieltag auszutragen. Damit würde der Fußball demonstrieren, „dass wir nicht gewillt sind, vor den Terrorangriffen in die Knie zu gehen“, sagte Preetz.

Große Anteilnahme

Betroffen zeigte sich auch Bayern Münchens Coach Carlo Ancelotti vor dem Spitzenspiel gegen RB Leipzig. „In Berlin, in ganz Europa sind wir Angriffen ausgesetzt“, sagte der Italiener. Er hoffe, die „Diplomatie der Politiker“ greife, um Europa wieder sicher zu machen.

Auch über den Fußball hinaus löste der Anschlag große Anteilnahme aus. „Das ist ein Angriff auf unsere gemeinsamen menschlichen Werte“, twitterte Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees IOC. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) zeigte sich fassungslos. „Terroristen wollen mit ihren schändlichen Taten Angst verbreiten, das wollen und können wir nicht zulassen, das gilt auch für Sportveranstaltungen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Michael Vesper.

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