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NWZonline.de Sport Fußball

Meppens Ein-Mann-Torfabrik

04.04.2018

Meppen Er traf natürlich – schon wieder. Auch beim 2:0-Sieg des SV Meppen bei Fortuna Köln am vergangenen Wochenende schlug Benjamin Girth wieder zu. Nach einem langen Pass von Thilo Leugers in der 27. Minute lupfte der Meppener Stürmer den Ball eiskalt über den Kölner Keeper ins Tor, in der zweiten Hälfte sorgte er zudem für die Vorlage des zweiten Treffers.

Für den 26-Jährigen läuft es rund in dieser Saison, insgesamt steht der robuste Angreifer nun bei 16 Treffern und auf Platz zwei der Torjägerliste der 3. Liga.

Einst bei RB Leipzig aktiv

Diese persönlichen Glanzwerte allerdings scheinen ihn nicht sonderlich zu interessieren: „Vorgenommen habe ich mir persönlich, so viele Tore zu schießen, dass es zum Klassenerhalt reicht. Das Team steht da im Vordergrund, auf persönliche Statistiken kommt es nicht an.“

Der Abstieg wäre für die Meppener jedoch nur noch theoretisch möglich. Mit 42 Punkten nach 31 Spielen steht das Team in der ersten Drittliga-Saison auf Platz elf, die Abstiegsplätze sind 16 Punkte entfernt. Die starke Ausgangslage ist für Girth aber kein Grund in den Schongang zu schalten: „Zum Ende der Saison dann noch den ein oder anderen Punkt mehr sammeln, wäre natürlich umso besser.“

An der guten Situation hat Girth großen Anteil. Der gebürtige Magdeburger, der in der Jugend unter anderem für RB Leipzig und später im Herrenbereich auch für Hessen Kassel auflief, steht seit Sommer 2016 beim SV Meppen unter Vertrag. In seiner ersten Saison dominierte der SV die Regionalliga Nord nach Belieben, gegen den ungeliebten Nachbarn vom VfB Oldenburg allerdings verloren die Meppener beide Spiele (0:1, 0:2).

Die beiden Ausrutscher machten dem Stürmer, der in der Saison als Torschützenkönig mit 20 Treffern herausstach, aber überhaupt nichts aus. „Natürlich haben wir die Derbyniederlagen registriert, aber am Ende der Saison waren wir und die Fans glücklich, aufgestiegen zu sein. Das hat vielleicht einen Tag wehgetan, aber dann war das gut. Mit Osnabrück haben wir jetzt noch ein größeres Derby, da ist der Reiz natürlich noch größer.“ Trotzdem habe Girth immer noch ein Auge auf die Regionalliga, den VfB Oldenburg vermissen die Emsländer aber ganz und gar nicht. „Wir hoffen nicht auf ein weiteres Duell mit dem VfB, wir bleiben gerne in der 3. Liga. Wenn Oldenburg es irgendwann schafft aufzusteigen, können sie gerne wiederkommen.“

Teamgedanke steht vorn

Persönlich fühlt sich der Ostdeutsche im äußersten Westen Deutschlands pudelwohl. Das Umfeld im ruhigen und familienorientierten Meppen mache es ihm leicht, seine Leistung abzurufen.

Natürlich sei es langfristig für jeden Fußballer immer das Ziel, so hochklassig wie möglich zu spielen, doch laut Girth kreisen noch keine Gedanken um andere Vereine in seinem Kopf. Bei weiteren Treffern könnten aber auch höherklassige Clubs Interesse entwickeln, bei einem Angebot eines deutlich finanzstärkeren Vereins wäre Girth wohl, trotz eines bis 2019 laufenden Vertrages, schwer zu halten.

Noch schätzt man in Meppen nicht nur die Tore des Stürmers, sondern auch seine mannschaftsdienliche Philosophie: „Ich sehe es immer so, wenn das Team glänzt, kann auch immer jeder Einzelne glänzen. So lief es bisher, so kann es weitergehen.“  

Die nächste Gelegenheit zu brillieren hat Girth bereits an diesem Mittwoch (19 Uhr). Dann trifft der SV Meppen zu Hause auf Carl Zeiss Jena.

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