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NWZonline.de Sport Fußball

Meppener mischen die dritte Liga auf

13.12.2019

Meppen Zu den vielen Unterschieden zwischen Eintracht Braunschweig und dem SV Meppen gehört: Die Meppener haben mehr Braunschweiger als die Eintracht. Ihr Trainer Christian Neidhart ist in der Löwenstadt geboren, ihr Stürmer Julius Düker genauso. Auch den Torjäger Deniz Undav holten die Emsländer aus der zweiten Mannschaft ihres nächsten Gegners, der diesen Wechsel noch bereute.

Für alle drei ist es ein ganz besonderes Spiel, wenn der SV Meppen an diesem Samstag (14 Uhr) im Niedersachsen-Duell der 3. Fußball-Liga im Eintracht-Stadion antritt. „Wir fahren mit einem positiven Gefühl und mit einer ganz, ganz breiten Brust nach Braunschweig“, sagte Neidhart: „Dort wollen wir den Abstand auf Braunschweig verkürzen. Solange wir diesen Lauf haben, wollen wir das ausnutzen.“

Mit „diesem Lauf“ meint der 51-Jährige: sieben Drittliga-Spiele ohne Niederlage und den Sprung auf Platz sechs der Tabelle. Eintracht Braunschweig wäre in der vergangenen Saison beinahe direkt von der zweiten bis in die vierte Liga durchgerauscht und spielt aktuell als Tabellendritter wieder um den Aufstieg mit. In Relation ist es aber ein mindestens genauso großer Erfolg, dass die Meppener in dieser ausgeglichenen und kräftezehrenden Liga vor so großen Namen wie dem 1. FC Kaiserslautern, 1860 München oder dem KFC Uerdingen stehen.

„Wir spielen guten Fußball, lassen die Kugel laufen und schießen teilweise sensationelle Tore“, sagte Neidhart. Vor allem aber schafft es der frühere Kultclub der 2. Bundesliga, jedes Jahr einen neuen Torjäger zu formen oder zu entdecken. Der beste Stürmer der ersten Meppener Drittliga-Saison 2017/18 hieß Benjamin Girth (19 Tore) und spielt mittlerweile für den VfL Osnabrück. Auf ihn folgte der ehemalige England-Profi Nick Proschwitz (14), der vor dieser Saison unter einigem Getöse nach Braunschweig ging.

Vor diesem Hintergrund ist es eine besondere Pointe, dass Proschwitz’ Nachfolger Undav bislang eine deutlich bessere Saison spielt als Proschwitz selbst – und dass die Eintracht bei ihrem großen Umbruch vor anderthalb Jahren glaubte, ihn nicht mehr gebrauchen zu können. 20 größtenteils untaugliche Spieler holten der damalige Manager Marc Arnold und der damalige Trainer Henrik Pedersen nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga. Undav aber ließen sie ablösefrei nach Meppen ziehen. In dieser Saison schoss der 23-Jährige bereits zehn Tore und bereitete zehn weitere vor. Sein aktueller Trainer Neidhart nennt ihn: einen „absoluten Drecksack in der Box“.

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