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NWZonline.de Sport Fußball

Merkel schießt VfB zum zweiten Sieg

15.09.2014

Norderstedt „Das hat heute mal richtig Laune gemacht, und so können wir endlich mal wieder die Rückfahrt nach Oldenburg im Bus genießen“, freute sich ein sichtlich erleichterter VfB-Trainer Kristian Arambasic. Gerade hatte seine Mannschaft mit dem 2:0 (1:0)-Erfolg bei Eintracht Norderstedt den zweiten Saisonsieg in der Fußball-Regionalliga eingefahren und durfte nach einigen Querelen im Umfeld einen echten Befreiungsschlag feiern.

Stimmen zum Spiel

Mohamed Aidara (VfB-Mittelfeldspieler): Wir müssen die nächsten Spiele so weitermachen. Die Rote Karte gegen mich war schon verdient. Ich habe mich dabei ziemlich dämlich verhalten.

Pierre Merkel (VfB-Doppeltorschütze): Die Einstellung hat heute gepasst. Jeder hat für jeden gekämpft. Das hat Spaß gemacht.

Thomas Seeliger (Trainer Norderstedt): Es ist ein absolut verdienter Sieg für den VfB. Wir sind von der 1. bis zur 90. Minute nicht ins Spiel gekommen. Es gibt eben Tage, da kann man ohne Ende spielen und erreicht letztendlich nichts.

Der VfB zeigte über die gesamten 90 Minuten eine starke Leistung und hätte bei den zuvor daheim ungeschlagenen Norderstedtern durchaus höher gewinnen können. „Wir wussten, dass wir auf eine laufstarke Truppe treffen würden, und waren vorbereitet“, sagte Arambasic später. „Wir sind diesmal offensiv in der Verteidigung gewesen und ließen der Eintracht so kaum Gelegenheit, zu Torchancen zu kommen“, betonte Mittelfeldspieler Thorsten Tönnies.

In den ersten 20 Minuten entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Der VfB sorgte mit schnellen Angriffen für Gefahr. Arambasic trieb sein Team lautstark von der Seitenlinie aus an. Als sich Mitte der ersten Halbzeit die Gastgeber ein leichtes Übergewicht erspielten, ging der VfB in Führung. Nach einer genauen Flanke von Mohamed Aidara verlängerte Pierre Merkel den Ball direkt zum 1:0 ins Tor (31. Minute). „Da habe ich genau dort gestanden, wo ein Mittelstürmer stehen muss, um zum Erfolg zu kommen“, freute sich der Torschütze.

Nach der Halbzeitpause konnte sich der VfB noch steigern. Die Gastgeber fanden kaum ein Mittel, um die starken Alessandro Ficara, Aidara, Merkel und den eingewechselten Nils Laabs (kam für Florian Stütz) zu stoppen. In der 62. Minute traf zunächst Verteidiger Moritz Steidten aus gut 20 Metern das Lattenkreuz. Vier Minuten später brachte Aidara dann Laabs in Ballbesitz. Der leitete das Leder weiter auf Ficara, und dieser wiederum fand Merkel, der mit einer geschickten Körperdrehung den Ball zum 2:0 ins Tor beförderte (66.).

Norderstedt gab zwar nie auf, konnte sich aber nie entscheidend durchsetzen. Einzig ein Kopfball von Jan Lüneburg landete in der 78. Minute auf der Querlatte. Alle anderen Torschüsse wurden eine sichere Beute von VfB-Keeper Jannik Zohrabian.

Einziger Wermutstropfen für die Oldenburger war die Rote Karte für Aidara eine Minute vor dem Spielende. Der Mittelfeldspieler ließ sich zu einem Nachtreten hinreißen und flog zurecht vom Platz. Allerdings soll der Senegalese von seinen Gegenspielern mit rassistischen Bemerkungen während des Spiels immer wieder provoziert worden sein, beklagte sich Aidara.

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